Meeresschildkröten sterben aus

Ohne natürliche Feinde starker Zuwachs

Die Überfischung des Mittelmeeres und das Verschwinden der Meeresschildkröten haben dazu geführt, dass sich die Quallen, unter ihnen auch die von Badegäste gefürchteten Feuerquallen, stark vermehrt haben. Ohne ihren natürlichen Feinde können sich die Glibbertiere ungehindert ausbreiten. Das ergab eine Studie der Washington-Universtät und des katalanischen Zentrums zur Bewahrung der marinen Tierwelt. Das Ergebnis wurde in der Fachzeitschrift „Nat” veröffentlicht.

Auch Witterungseinflüsse spielten eine Rolle. Fakt sei jedoch, dass die Meeresschildkröten im Wasser treibende Plastikabfälle mit Quallen verwechselten und an dem gefressenen Müll zugrunde gingen. Hinzu komme, dass im westlichen Mittelmeer jährlich 20.000 Schildkröten in Treibnetzen sterben. Auch die Abbnahme der Thunfisch-Bestände und anderer Fische habe die Zunahme der Quallen begünstigt.

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