Fischkrieg geht weiter

Keine Einigung zwischen den zerstrittenen Parteien in Sicht

Palma –Im Streit zwischen den Fischern und den Fischhändlern ist auch in der dritten Woche des Konflikts kein Ende abzusehen. Die Fischer haben einen Kompromissvorschlag abgelehnt, mit dem festgelegt werden sollte, zu welchen Konditionen die Großhändler den Fang erwerben können. Außerdem haben sie einen neuen Verbündeten im Kampf gegen das bisherige Diktat des Handels gefunden. Die balearische Ministerin für Landwirtschaft und Fischfang, Margalida Moner, will sich für sie einsetzen. Auch die PP-Politikerin ist der Meinung, dass die Großhändler die Fischer mit bereits vor dem Verkauf diktierten Preisen in die Enge treiben würden. Wie schon in den vergangenen Wochen, umgehen die Fischer weiterhin den Verkauf ihrer Waren in der Fischhalle und bieten ihren Fang direkt den Kunden an. Die Preise für den Endverbraucher liegen dabei unter dem Marktwert. Die Fischer berufen sich bei ihren Forderungen, ihren Fang hinter einer Schranke, die von den Händlern nicht überschritten werden darf, aufzubahren, auf EU-Recht, die Händler auf das Gewohnheitrecht, die Fische aus der Nähe zu begutachten.

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