Full House im August

Hoteliers und Flughafenbehörde vermeldeten Besucherrekorde / Aber weniger Fährgäste im Hafen

Was viele ahnten, ist jetzt von diversen Seiten mit eindrucksvollen Zahlen bestätigt worden: Flughafen und Hotels vermeldeten im August Besucherrekorde. Nur die Häfen der Inseln verzeichneten in manchen Bereichen leichte Einbußen. Unter dem Strich wurde der traditionell stärkste Urlaubsmonat als voller Erfolg verbucht.

Einstimmig vermeldeten die großen Hotelketten im August volles Haus. Ein Sprecher des mallorquinischen Hoteliersverbands FEHM sagte, die diejährigen Belegungszahlen hätten die vom vergangenen Jahr deutlich übertroffen. Ersten Schätzungen zufolge waren knapp 99 Prozent der Hotelbetten im August verkauft (Vorjahresmonat: 92'6 Prozent). Die Touristiker führten die guten Belegungszahlen insbesondere auf die Erholung auf dem deutschen und britischen Markt sowie Last-Minute-Buchungen zurück. Der balearische Tourismusminister Joan Flaquer zeigte sich vom Verlauf des Monats August sehr erfreut, wies aber darauf hin, „dass mit Blick auf den Winter noch viel Arbeit bevorstehe”.

Auch zu Septemberbeginn läuft der Flughafen Son Sant Joan weiter auf Hochtouren. In der ersten Woche erwartet die staatliche Flughafenbehörde AENA 614.410 Fluggäste in Palma, ein Plus von 6'86 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Allein an diesem Samstag wird mit 140.150 Abwicklungen gerechnet. Am 7. August wurden zudem erstmals mehr als 1000 Flugzeuge in Son Sant Joan abgefertigt.

Nicht ganz so positiv ist die Bilanz der balearischen Hafenbehörde. Die Fährunternehmen transportierten in den ersten sieben Monaten des Jahres 1'4 Prozent weniger Gäste als im Vorjahr. Der Hafen Palmas verzeichnete gar ein Minus von fünf Prozent. Damit ging die Zahl der Fährgäste von 502.430 auf 477.121 zurück. Dagegen stieg die Zahl der Gäste, die mit einem Kreuzfahrtschiff auf den Balearen anlegten, um acht Prozent von 341.422 auf 370.213 an. Allerdings waren die Balearen gegenüber dem Vorjahr seltener der Ausgangspunkt von Kreuzfahrten (minus sechs Prozent). Der Gütertransport nahm wiederum um vier Prozent zu.

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