Real schwächelt weiter

Mallorca verliert erneut zu Hause: 1:3 gegen Athletic Bilbao / Nächstes Spiel am Sonntag beim FC Sevilla

Vor dem Heimspiel gegen Athletic Bilbao hatte Trainer Luis Aragonés offen davon gesprochen, dass man nach dem Ende der sieglosen Serie den Blick nach oben richten will. Sogar Platz vier, der zur Qualifikation für die Champions League berechtigt, hielt der „Weise aus Hortaleza” genannte Fußballlehrer für möglich.

Leider wusste davon der Gegner nichts. Vor 12.000 restlos bedienten Zuschauern im heimischen Stadion Son Moix entführten die Basken alle drei Punkte. Die Gästeführung durch einen direkten Yeste-Freistoß konnten die engagierten Mallorquiner noch ausgleichen. In der 38. Minute lenkte Gurpegi einen Schuss von Arnold Bruggink in die eigenen Maschen.

Danach wollte Aragonés unbedingt den Sieg und wechselte den Holländer gegen Correa aus. Wie schon zu Beginn der Partie begann Mallorca auch Halbzeit zwei stürmisch. Doch wiederum gelang es trotz mehrerer guter Chancen nicht, das Runde in das Eckige zu bugsieren.

So kam es, wie es in Heimspielen anscheinend kommen muss, die mangelnde Treffsicherheit wurde bestraft. Etxeberría köpfte Bilbao erneut in Führung (57.), in der 86. Minute machte Fernando Lussenhoff per Eigentor die Niederlage perfekt. Der letzte Heimsieg datiert vom 7. Dezember, seitdem hat man gegen Real Madrid, Celta de Vigo und Athletic verloren, und zwar jeweils deutlich.

Immerhin ist die Abstiegszone noch in sicherer Entfernung. Damit das auch so bleibt, sollte am Sonntag gegen den FC Sevilla wieder ein Pünktchen geholt werden. Anstoß in der andalusischen Hauptstadt ist um 17 Uhr im Stadion Sáchez Pizjuán.

Einen Sieg konnte Real Mallorca in der vergangenen Woche übrigens verbuchen. Dem Management ist es gelungen, Guillermie Pereyra unter Vertrag zu nehmen. Der Mittelfeldspieler, der bislang beim argentinischen River Plate gegen den Ball trat, war auch vom Bundesligisten VfL Wolfsburg umworben worden.

Kurz vor Ende der winterlichen Transferperiode hat Mallorca knapp zwei Millionen Ablöse berappt; der Vertrag des 24-Jährigen läuft über fünf Jahre.

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