23 Millionen Euro für Kläranlagen

Regionalregierung investiert in Effizienz und Technik

Die balearische Regionalregierung investiert im Rahmen eines Sofort-Maßnahmen-Plans 23'5 Millionen Euro in Ausbau und Modernisierung der Kläranlagen. Bis zu Beginn der nächsten Sommersaison, sagte am Montag Umweltminister Jaume Font (PP), sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Mit der Finanzspritze für die Klärwerke will Font die Leistungskapazität des nach seiner Auffassung defizitären Netzes erhöhen. Sein Ministerium werde mit 5'5 Millionen Euro für die technische Aufrüstung aufkommen. Dazu zählen in erster Linie neue Pumpen und eine moderne Technik. Dem der balearischen Regionalregierung untergeordneten Institut für Wasseraufbereitung (Ibasan) unterstehen insgesamt 75 Klärwerke.

Für den Löwenanteil der Investitionen werden andere Quellen des Haushalts aufkommen, sagte Font. Verringert werden sollen vor allem Gerüche und Lärm im Umfeld der Anlagen sowie die Auswirkungen auf die unmittelbar angrenzende Umwelt. Außerdem will der Umweltminister den Gebrauch von geklärtem Abwasser in der mallorquinischen Landwirtschaft vorantreiben. Nur etwa 25 Prozent des gereinigte Wasser werden momentan für diese Zwecke genutzt, der Rest landet im Meer.

Allein die Modernisierung des Sorgenkinds Kläranlage Pollença wird die autonome Regierung 5'5 Millionen Euro kosten. Bedeutend günstiger zeichnen sich die Arbeiten in Felanitx ab: Für den Ausbau stehen 1'6 Millionen Euro bereit.

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