Das Gewehr des Attentats auf den König

Ausstellung über den Anti-Terror-Kampf der Polizei

Palma de Mallorca |
Das Gewehr, mit dem Juan Carlos getötet werden sollte.

Das Gewehr, mit dem Juan Carlos getötet werden sollte.

Foto: JOAN TORRES

Das Gewehr, mit dem ETA-Terroristen 1995 auf Mallorca den spanischen König Juan Carlos ermorden wollten, ist Kernstück einer Ausstellung in Palma, mit der die spanische Nationalpolizei die Opfer der Terrororganisation ehren möchte.

Die Schau findet im Militärhistorischen Zentrum in der Straße Sant Miquel statt. Bei der Waffe handelt es sich um ein deutsches Mauser-Gewehr des Kalibers 7,62 mit Schalldämpfer, Zielfernrohr und Zweibein.

Mit diesem Gewehr hatten Attentäter der baskischen Terrororganisation ETA im August 1995 den damaligen spanischen König Juan Carlos im Visier.

Die Terroristen hatten sich eine Wohnung in Palmas Stadtteil Porto Pí angemietet, von wo aus der Teil des Hafens einzusehen war, in dem die Ferienyacht des Monarchen lag. Der Anschlag konnte vereitelt, drei Männer festgenommen werden.

Die Ausstellung mit zahlreichen Exponaten, die den Kampf gegen den Terror verbildlichen, ist als Hommage an die 186 Polizisten gedacht, die im Kampf gegen ETA ihr Leben verloren.

Emotionaler Höhepunkt der Eröffnungsfeier war das Gedenken an die beiden Zivilgardisten Diego Salvà und Carlos Sáenz de Tejada, die bei dem Bombenattentat am 30. Juli 2009 in Palmanova getötet wurden.

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