Melanie Müller: "Ich war ein kleiner Junge"

Die RTL-Dschungelkönigin tritt auch diesen Sommer regelmäßig auf Mallorca auf

"Es macht mir sehr viel Spaß hier auf der Insel" - Dschungelkönigin Melanie Müller beim MM-Interview im Restaurant "Zur Krone" a

"Es macht mir sehr viel Spaß hier auf der Insel" - Dschungelkönigin Melanie Müller beim MM-Interview im Restaurant "Zur Krone" an der Playa de Palma.

Foto: Foto: Nils Müller
"Es macht mir sehr viel Spaß hier auf der Insel" - Dschungelkönigin Melanie Müller beim MM-Interview im Restaurant "Zur Krone" a"Endlich wieder auf Mallorca ..." Melanie Müller genoss die Sonne an der Playa de Palma.

Mallorca Magazin: Mal angenommen, Sie müssten in irgendeinem Formular Ihre Berufsbezeichnung angeben, was würden Sie schreiben?

Melanie Müller: Gelernt habe ich Restaurantfachfrau und Barkeeperin ...

MM: Aber diese Berufe üben Sie ja nicht aus.

Müller: Das stimmt. Vielleicht Model ... Das ist gerade wirklich schwer zu sagen. Vielleicht Schrott-Promi? (lacht) oder M-Promi, M wie Melanie? Nein, ich bin ja auch noch viel als Model unterwegs. Ich glaube, ich würde Model angeben.

MM: Eine Frage liegt auf der Hand. Wie hat sich Ihr Leben durch "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" und die Krönung zur Dschungelkönigin verändert?

Müller: Das hat sich natürlich extrem verändert. Ich bin nur noch unterwegs, schlafe im Auto, also zwischen den Terminen auf der Fahrt, (lacht) und ziehe mich auch dort um. Mein Auto, ich fahre einen VW Touran, sieht im Moment aus, als hätten die Rolling Stones dort eine Party gemacht.

MM: Gibt es so etwas wie eine normale, typische Woche der Melanie Müller?

Müller: Nein. Club-Bookings, TV-Drehs, Talkshows wie gerade erst bei Lanz, zwischendurch ins Tonstudio, dann nach Mallorca ... Zurzeit ist gerade alles etwas chaotisch. Aber ein chaotisches Leben kann auch schön sein. Sicher wird es auch wieder ruhiger. Aber es gibt ja auch noch meinen Erotik-Online-Shop und mein Modelabel "Königsklasse", also meine Internet-Shops, die ich ausbaue.

MM: Was passiert denn in den kommenden Monaten im Zusammenhang mit Ihrer Person?

Müller: Sicherlich so einiges. Unter anderem bin ich gerade in Gesprächen mit einer erfolgreichen TV-Produktionsfirma. Wir loten aus, was da demnächst mit mir laufen könnte, was zu mir passen würde.

MM: Gibt es eigentlich noch ein weiteres Reality-TV-Format, dass Sie reizen könnte? Sie waren ja schon in etlichen vertreten.

Müller: "Let's Dance" wäre natürlich schon interessant. Das wäre genau mein Ding. Aber, wie gesagt, wir stecken gerade die Köpfe zusammen und überlegen, was wir machen könnten. Es soll auf jeden Fall unterhaltsam und lustig werden. Also so, wie ich eben auch bin.

MM: Sie haben sich auf das Dschungelcamp intensiv vorbereitet. Wie sah das genau aus?

Müller: Ich habe vor allem sehr viel Sport gemacht in den drei Monaten davor. Und kurz bevor es losging, habe ich das Training noch intensiviert. Außerdem habe ich zwei Wochen vor dem Start nur noch Reis und Bohnen gegessen.

MM: Stand auch probeweise Ekelkost auf dem Speiseplan? Regenwürmer als Vorbereitung?

Müller: Nee, das nicht. Warum sollte man so etwas im Vorfeld essen? Da hieß es im Camp erst Augen zu und durch.

MM: Was würden Sie aus eigener Sicht als Ihre positiven Eigenschaften bezeichnen und was gefällt Ihnen an sich eher nicht?

Müller: Positiv und vielleicht auch gleichzeitig negativ ist, dass ich sehr hilfsbereit bin, wobei ich mich selbst manchmal vergesse. Ich versuche, sehr zuverlässig zu sein. Ich halte mich zudem für sehr ehrlich, was natürlich auch manchmal negative Auswirkungen haben kann. Außerdem verfahre ich oft nach dem Motto "Erst reden, dann denken" ... was ja wohl andersrum sein sollte.

MM: Wie schon im vergangenen Jahr stehen 2014 wieder regelmäßige Auftritte auf Mallorca an, im "Bierkönig" und im "Oberbayern".

Müller: Ja, es wird auch bald ein bisschen was Neues in Sachen Musik geben. Aber natürlich werde ich jetzt keine neue Helene Fischer ...

MM: Warum das denn nicht?

Müller: Dafür habe ich bei Weitem nicht die Stimme. Aber für Mallorca und mein Party-Volk reicht's, wir wollen ja schließlich Party. Es macht mir auch sehr viel Spaß hier auf der Insel. Ich glaube, das merkt man mir an. Aber bei meinen Auftritten kommt es wirklich nicht vor allem auf das Singen an. Das ist Entertainment, es geht darum, die Leute zu unterhalten. Ein hartes Brot an der Playa de Palma. Ich glaube, wenn man von der Mallorca-Bühne kommt, dann kann einen so schnell nichts mehr umhauen. Aber ich liebe die Mallorca-Bühne und freue mich, dass ich einmal pro Woche hier sein kann.

MM: Stehen denn nach den Auftritten männliche Groupies vor der Garderobe und machen eindeutige Angebote, weil sie denken, die Melanie ist sicher ein leichtes Mädel und hat Lust auf ein Sex-Abenteuer?

Müller: Sicher werden einem mal Telefonnummern zugesteckt oder ich werde gefragt, was ich denn in der Nacht noch mache ... Aber dass jemand penetrant und unangenehm wurde, das habe ich noch nicht erlebt. Toi, toi, toi.

MM: Der Name Melanie Müller wird verbunden mit Erotik, Sex, Porno. Gab es den konkreten Plan, sich als Sexstar zu positionieren, oder hat sich das irgendwie entwickelt?

Müller: Nein, geplant war das überhaupt nicht. Vor zweieinhalb Jahren habe ich diese Filmchen gedreht. Das war, ganz ehrlich gesagt, aus Geldmangel. Ich dachte, ich teste das mal aus. Vielleicht könnte man ja das Nützliche mit dem Spaß verbinden. Aber nach zwei Tagen habe ich es abgebrochen. Das war nichts für mich. Aber ich habe bereits vorher und immer schon gerne für erotische Fotos posiert. Da hat mir Spaß gemacht. Später kam dann mein Erotik-Shop im Internet dazu.

MM: Ist der Umsatz des Shops durch das Dschungelcamp deutlich angestiegen?

Müller: Ja, natürlich. So soll es auch sein. Alle gehen in den Dschungel, um ihre Karriere auszubauen. Oder manche anderen Kandidaten, weil die Karriere nicht mehr so gut läuft.

MM: Waren Sie eigentlich immer schon in etwa so wie heute? So, sagen wir mal, extrovertiert? Oder ist Klein-Melli als Kind ganz anders gewesen?

Müller: Ich komme aus ganz normalen Verhältnissen, aus einer lieben Familie. Ich wurde sehr offen erzogen. Unter dem Strich war ich bis zum 13. Lebensjahr ein kompletter Rotzlöffel. Ich war ein kleiner Junge. Mein Vater hat mir mal gesagt, wenn ich eine Freundin haben würde, dann wäre das auch okay. Der hat wohl gedacht, aus mir wird so eine Kampflesbe. Dann, so mit 16 Jahren, kam das auf einmal mit Nagellack und schönen Schuhen und so weiter. Aber früher habe ich fast nur mit Jungs gespielt, zum Beispiel Baumhäuser gebaut. Auch heute habe ich noch mehr Kumpels als Freundinnen.

MM: Eine Frage dürfte manche Ihrer männlichen Fans interessieren. Sind Sie momentan in festen Händen?

Müller: Mein Privatleben bleibt mein Privatleben. Es ist auch recht uninteressant zurzeit, weil ich nur unterwegs bin. Ich habe eigentlich im Moment für niemanden Zeit.

Mit Melanie Müller sprach MM-Redakteur Nils Müller.


(aus MM 11/2014)

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Vahid Gonzales / Vor über 4 Jahren

BLICK IN DIE KINDHEIT ????? Die hatte doch keine,,, sonst wäre sie doch jetzt anders !

C.Spengemann / Vor über 4 Jahren

Wie kann man so einer unbelichteten Person hier eine Plattform geben die über andere lästert im öffentlichen und nicht besser ist in ihrer Karriere mit ihren Schmuddel filmen die so billig gedreht sind wo man von ausgehen kann ohne Nivau ! Mit freundlichen grüssen C.Spengemann