Pläne für eine Meeresmüllabfuhr

Matas will 2004 Flugzeuge und mehr Boote einsetzen

U m die Müllansammlungen an Mallorcas Küste künftig zu vermeiden, sollen ab dem kommenden Sommer mehr Boote und Kleinflugzeuge eingesetzt werden. Der balearische Ministerpräsident Jaume Matas hat das Umwelt- und das Tourismusministerium mit der Ausarbeitung eines entsprechenden Plans beauftragt. In anderen spanischen Regionen wie Katalonien oder Valencia wird die Methode bereits angewendet.

Geplant ist, eine Spezialfirma mit der Müllbeseitigung im Meer zu beauftragen. Diese Firma muss eine ausreichend große Flotte auf die Balearen mitbringen, um die gesamte Küste vor Verschmutzung zu bewahren. Die Müllboote sollen mit den Flugzeugen in Kontakt stehen, deren Besatzungen auf dem Meer treibende Müllteppiche besser sichten können. Die Boote müssen sich unter Berücksichtigung der Strömungsverhältnisse mehr als eine Meile von der Küste entfernt in Position bringen, um den Müll aufzufischen, bevor er an die Küste gelangt. Die Bootsbesatzungen sollen auch Aufklärungsarbeit leisten, indem sie Broschüren und Müllsäcke an ankernde Yachten austeilen.

Um die Meeresmüllabfuhr zu finanzieren, will sich Matas mit dem spanischen Umweltministerium in Verbindung setzten, das eigentlich für die Sauberkeit der Küsten zuständig ist. Die Balearenregierung will ihrerseits den Gemeinden unter die Arme greifen, um alle Strände sauber zu halten. Wenn der Plan greift, soll künftig nicht einmal mehr eine Zigarettenkippe im Sand landen.

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