Zahlenspiele in Calvià

PASSEIG: Bürgermeister strich 82.000 Euro für geplante Orientierungshilfen

Die bunten Statuen in Form von aufsteigenden Nummern entlang des Passeig de Calvià sind dem Rotstift der neuen Gemeindeverwaltung zum Opfer gefallen. Der konservative Bürgermeister Carlos Delgado (PP) erklärte am vorvergangenen Donnerstag die Ausschreibung für die Nummern zehn bis zwölf seiner Vorgängerin Margarita Nájera (PSOE) per Dekret für beendet. Delgado will diesen Schritt aus Rücksicht auf die angespannte Haushaltslage unternommen haben. Für die drei Zahlenmonumente waren rund 82.000 Euro veranschlagt.

Bislang zieren neun solcher Riesennummern (eins bis neun) den Passeig de Calvià. Die Gemeindekasse von Calvià machte unter Nájera etwa 144.000 Euro für die Orientierungshilfen aus Stahl locker. Das Design stammt von dem international anerkannten Künstler Alberto Corazón. Nach Auffassung des neu gewählten Bürgermeisters Delgado würden die noch fehlenden drei Nummern das Gemeindebudget über die Maßen belasten. „Wir müssen den Gürtel enger schnallen”, sagte er. Wichtiger sei ihm zudem eine bessere Überwachung der Strände.

Noch ist unklar, was anstelle der Kunstnummern die Kreisverkehre (zwei in Son Ferrer, einer in El Toro) entlang des Passeig de Calvià schmücken soll. Der zuständige Gemeinderat Joan Thomàs schloss ein Fortsetzen der Nummern nicht aus, „dann allerdings für bedeutend weniger Geld”.

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