Dörfer

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53 Kommunen gibt es auf Mallorca, inklusive Palma. In so manchem Ort werden pro Jahr Hunderttausende Besucher registriert, in andere Gemeinden scheint sich kaum je ein Besucher zu verirren. Als der Fortschritt auf Mallorca Fuß asste, ließ er Palma links liegen und begab sich gleich nach Alaró. Hier wurde im Jahre 1901, am Feiertag Mariä mehr...

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Wer in das Herz der Altstadt vordringen will, muss sie überwinden: Alcúdia ist als einzige Gemeinde der Insel ganz von einer mittelalterlichen Ringmauer umgeben. Sie ist es, die mit ihren trutzigen Toranlagen dem Ort einen ganz eigenen, pittoresken Charme verleiht. Palma hätte davon ebenfalls profitieren können, aber dort wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts weite mehr...

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Dieses Dorf kennen viele nur vom Vorbeifahren. Und seitdem die Landstraße Palma-Manacor Autobahnartig ausgebaut worden ist, passieren die Autofahrer nicht einmal mehr die alte Landstraße, die zumindest am nördlichen Ortsrand von Algaida vorbeiführt. Wenn jedoch ein Stopp in Algaida eingelegt wird, dann ist das just an dieser alten Verbindungsstraße. Denn dort befinden sich Restaurants, die an mehr...

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Keine andere Gemeinde auf Mallorca vereint so viele Gegensätze wie Andratx. Auf der einen Seite dörfliche Idylle wie in Sant Elm und S'Arraco, auf der anderen Seite internationaler Prominentenklüngel in Port d'Andratx. Hier unberührte Landschaften wie die vorgelagerte Insel Dragonera, dort vollkommen verbaute Küsten. So wartet Andratx nicht nur mit Meldungen über Stars und Sternchen in mehr...

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Zugegeben, in knapp acht Jahren auf Mallorca fand sich noch nie ein Grund, nach Ariany zu fahren. Erst dieMM-Orteserie weckte die Neugier, diesen Ort einmal mit eigenen Augen zu sehen. Ariany liegt im Bermuda-Dreieck der Landstraßen Petra-Sineu-Santa Margalida, so dass man das Dorf noch nicht einmal bei der Durchfahrt streift. Ohne trifftigen Grund gelangt deshalb kein mehr...

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  Es gibt auf Mallorca kaum einen anderen Ort, an den man mit dem Auto aus Palma weiter weg entfliehen kann als Artà. Rund 70 Kilometer liegen zwischen der Balearen-Hauptstadt und dem Dorf im Nordosten der Insel. Danach hört die Landmasse im Meer bald auf.Noch vor rund 40 Jahren soll es in Artà Menschen gegeben haben, mehr...

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Wer es eilig hat, nach Banyalbufar zu kommen und ordentlich aufs Gas drückt, sollte für seine Mitfahrer die Spucktüten nicht vergessen. Denn es führt nur eine kurvige Bergstraße in das Dorf an der Tramuntana-Küste, und sowohl von Süden über Andratx als auch von Norden über Esporles oder Valldemossa öffnen sich mitunter gähnende Abgründe am Straßenrand. mehr...

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Das ist hinlänglich bekannt: Binissalem ist der Weinort Mallorcas. Schon der Roman-AutorAlbert Vigoleis Thelen bezeichnete das Winzerdorf als Heimat der Inselweine. Heute nennt sich das zentrale Anbaugebiet der Insel „D.O. Binissalem-Mallorca”, der dazugehörige Regulierungsrat wurde 1998 ins Leben gerufen. Angebaut wird vor allem der rote Mantonegro, für Weißwein gibt es die Rebsorte Prensal Blanc. Weniger bekannt mehr...

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Mit nur 8,27 Quadratkilometer Fläche ist Búger die kleinste Gemeinde (mit eigenem Rathaus) auf Mallorca. Das Dorf thront auf einem Hügel und bietet vor allem eins: Ruhe undWeitsicht. Búger ist eines jener Dörfer auf Mallorca, von denen diemeisten nicht einmal wissen, wo es liegt, geschweige denn, dass es existiert. Und die wenigen, die den Ort mehr...

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Wer Lust hat, einen Abstecher nach Bunyola zu machen, sollte sich überlegen, ob er nicht mit dem Zug hinfährt. Denn in dem Ort an der Landstraße Palma - Sóller sind Parkplätze Mangelware. Der Ort besteht im Prinzip aus zwei Straßen: Die eine führt durch das Dorf weiter in die Berge nach Orient und Alaró, die andere mehr...

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Calvià ist ein winziges, beschauliches Dorf von rund 2000 Einwohnern samt Pferden und Schafen auf den Wiesen im ländlichen Umfeld. Und gleichzeitig ist Calvià eine der reichsten Gemeinden Spaniens sowie die bevölkerungsreichste Kommune Mallorcas, gleich hinter Palma. Wie geht das alles zusammen? Die Lösung ist einfach: Es gibt einerseits das Dorf Calvià, in all seiner mehr...

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  Seine außergewöhnlichsten Schätze hütet das Dorf Campanet nicht im Ort selbst, sondern in seinem bergigen Umland am Fuße der Serra de Tramuntana. Es ist zum einen die artesische Quelle „Ses Fonts Ufanes”, auf Deutsch, die „prächtigen Quellen”. Ihr Wasser entspringt im Eichenwald des Landgutes Es Gabellí Petit. Das Vorkommen sprudelt reichlich, doch nur nach anhaltenden Regenfällen. mehr...

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Die weiten Felder, die das Dorf umgeben, trägt Campos im Namen. Das Wort ist lateinischen Ursprungs und bedeutet Felder, Äcker. Das schon allein gibt klar zu erkennenm, wie erdverbunden und verwurzelt die Einwohner des Dorfes im Süden Mallorcas sind. Mehr noch: der Flurname geht vermutlich auf die römischen Siedler zurück und hielt sich auch während mehr...

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Mit einer militärischen List hat Capdepera einmal Geschichte geschrieben: Im Jahre 1232, der aragonesische König Jaume I. hatte nach blutigen Gefechten Mallorca erobert, hielt er sich in Capdepera auf. In Sichtweite der Dorfes im äußersten Nordosten der Insel kann man jenseits des Meeres die Küste der Schwesterinsel Menorca ausmachen. Jenes Eiland war damals noch von mehr...

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Flöhe kann man in Consell zwar nicht kaufen, aber dafür alles andere, was Mallorcas größter Flohmarkt sonst so zu bieten hat. Doch es gibt noch mehr Gründe, dem Ort einen Besuch abzustatten. In Consell sind alle Einwohner „Minister”. Denn auf den Balearen werden Minister „Conseller” genannt. Und auch die Dezernenten des Inselrates, Consell de Mallorca, heißen mehr...

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Mitten in der Insel liegt Costitx. Das Dorf ist der Schwerpunkt Mallorcas, ein Kernpunkt der Ursprünglichkeit und ein Anknüpfungspunkt an die Weiten des Weltalls. Macht man sich das klar, kann es nicht mehr verwundern, dass Maria Antònia Munar ausgerechnet aus diesem Brennpunkt heraus die Politik bestimmte. Bei der Durchfahrt durch Costitx muss man aufpassen, nicht gleich mehr...

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Ramon Llull, Ludwig Salvator, Ulrich Leman, Robert Graves: Es waren stets illustre Geister, die sich in Deià niederließen. Das prägte das Ortsbild. Es wurde ohne übermäßiges Wachstum bis in die heutige Zeit bewahrt. Das Dorf bietet edle Restaurants, Museen, sogar Nightlife. Für die einen ist Deià ein einzigartiges Dorf,gesegnet mit paradiesischer Herrlichkeit und der schönste Wohnort mehr...

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Hinter dem Gemeindenamen Escorca verbergen sich archaiche Gutshöfe, das riesige Kloster Lluc und die Siedlungen Cala Tuent und Sa Calobra.  Escorca ist der kälteste, regenreichste und windigste Winkel der Insel. Und der landschaftlich schönste. Der das sagt, muss es wissen. Antonio Gómez ist seit 17 Jahren Bürgermeister der bergigsten Gemeinde Mallorcas. Sie ist auch flächenmäßig eine der mehr...

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Kaum ein Dorf auf Mallorca wird so oft links liegen gelassen wie Esporles. Jedes Jahr fahren Tausende Urlauber durch den Ort, um eines der bekanntesten Freilichtmuseen der Insel zu besuchen: La Granja. Das Landgut mit dem historischen Herrenhaus liegt in einem Tal oberhalb des Dorfes und präsentiert mit eindrucksvollen Gärten jenen Lebensstil,wie ihn dermallorquinische Adel mehr...

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Die wenigsten Besucher,die spontannach Estellencs aufbrechen,tun dies wegendes Dorfes selbst. Sie locktvor allem die Bucht vonEstellencs, jener winzigeEinschnitt in der Steilküstedes Tramuntana-Gebirges,mit kristallklarem Wasserund kaum mehr Platz alsfür ein, zwei Fischerboote.Doch in dem kleinenCafé der Bucht lässt sichherrlich am Wasser sitzen, und überhaupt ist die bergige Badestelle an heißenTagen längst nicht so überlaufenwie die "In"-Bucht mehr...

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In Palma und in vielen Dörfern der Insel herrscht sonntags meist nur eines: tote Hose. Nicht so in Felanitx. Am Tage des Herrn ist dort großer Wochenmarkt, und die Besucher kommen teils per Busladung angereist, um durch die Gassen mit den vielen Ständen zu schlendern. Auf den Treppenstufen vor der Kirche ergibt sich ein kunterbuntes mehr...

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Es gibt nicht wenige deutsche Urlauber,die einmal das schönste Dorf Spaniens erleben wollten. Sie setzten sich in ihren Mietwagen und brausten los nach Felanitx. Dort wunderten sie sich: „Das ist ja ganz nett, aber das schönste Dorf?” Klarer Fall, sie hatten Fornalutx mit Felanitx verwechselt. Kann schon einmal passieren, bei diesen eigenartigen Namen. Dennoch: Dass Fornalutx mehr...

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Die Stadt Inca ist neben Palma und Manacor die drittgrößte Stadt der Insel, wenn man die bevölkerungsreichsten Landkommunen Calvià, Llucmajor und Marratxí außer Acht lässt. Wie kaum ein anderer Ort auf Mallorca hat Inca einen positiven Wandel vollzogen: Früher galt die Stadt im Inselinnern als gesichtslose Ansammlungvon Häusern und Produktionshallen. Denn in der sogenannten „Lederstadt” wurde mehr...

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Loret de Vistalegre istder Beweis dafür, dassselbst die abgelegensten Dörfer ihre bedingungslosen Liebhaber unter den deutschen Residenten gefunden haben. Der wohl bekannteste unter den 75 gemeldeten Bundesbürgern dürfte Will Kauffmann sein.Er fand mit seiner Hotel und Kulturfinca Son Bauló sein Glück. „Lloret de Vistalegreist eine Oase. Ich möchte an keinem anderen Ort wohnen”, sagt Kauffmann. mehr...

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Lloseta ist ein Ort für Wiedergeborene. Schon in den 1970er Jahren verkündete eine deutsche MM-Leserin in einem zugesandten Artikel,wie sie in dem Dorf am Fuße der Tramuntana auf ein Haus am Ortsrand gestoßen war, in dem sie bereits im 19. Jahrhundert in ihrem Vorleben gewohnt hatte. Sehr esoterisch, aber bitte,warum auch nicht? Das Ortsbild selbst ist mehr...

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Wenn die Stadt Rom auf sieben Hügeln errichtet wurde, dann waren für das Dorf Llubí lediglich zwei Hügel vorgesehen. Auf dem einen thronen die Kirche und das Rathaus, auf dem anderen gibt es lediglich Wohnhäuser und Windmühlen. Dafür hat er einen eigenen Namen: Son Ramis. Früher lagen mit dem Tal und der Durchgangstraße Welten zwischen mehr...

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Ob es den anderen passt oder nicht, es muss einmal gesagt sein: Llucmajor hat nicht nur einen der schönsten zentralen Marktplätze unter den Dörfern der Insel, sondern mit dem Colón auch das hübscheste Café, dass sich auf Mallorca finden lässt. Es befindet sich direkt an der Plaza España. Diese wiederum entfaltet ihre Pracht auch deshalb, mehr...

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Wer hot's erfund'n? Weder die Schweizer noch die Mallorquiner. Ein Deutscher, Eduard Heusch,war es, der die Herstellung von Kunstperlen nach einem natürlichem Verfahren entwickelte und damit Manacor von einem Agrardorf zur Industriestadt katapultierte. Das war im Jahre 1902, und seitdem sind die „Perlas Majóricas” ein Wahrzeichen Manacors und Mallorcas weltweit. Daran konnte auch die jüngste mehr...

MANCOR DE LA VALL - VISTA GENERAL DEL CAMPANARIO DE LA IGLESIA DE SANT JOAN BAPTISTA.

Ein versteckteres Bergdorf als Mancor de la Vall ist auf Mallorca nur schwer zu finden. Wie der Name schon sagt, liegt der Ort in einem Tal an den östlichen Ausläufern des Tramuntana-Gebirges und ist von außen so gut wie nicht einsehbar. Bei einer Ausnahme: Vom heimischen Klosterberg Santa Llúcia, das hoch über dem Dorf thront, mehr...

MARIA DE LA SALUT. PLAZAS. REMODELACION DE LA PLAÇA DES POU DE MARIA DE LA SALUT.

Weitab aller befahrenen Landstraßen und inmitten einer hügeligen Landschaft aus Feldern und Plantagen liegt das Dort Maria de la Salut. Es ist nicht nur eine der ursprünglichsten Gemeinden der zentralen Inselbene, dem „Pla”, sondern gilt als das Bauerndorf schlechthin. Nirgendwo sonst auf Mallorca soll der Knoblauch besser gedeihen als auf den Äckern der „Marie der mehr...

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Josep Moll Marquès, der 2007 verstorbene langjährige freie Mitarbeiter des Mallorca Magazins, hat sie einmal als die „buntscheckigste Gemeinde Mallorcas” bezeichnet. Die Rede ist von Marratxí, einem Dorf, das es eigentlich gar nicht gibt. Dafür befinden sich auf der weitläufigen Gemeindegemarkung gleich fünf althergebrachte Ortschaften, die unterschiedlicher kaum sein können. Es sind dies die dörflich mehr...

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Der Kollege fragt beim Schreiben immer wieder gerne: Wo kommen noch einmal die beiden Punkte bei Montuïri hin? Auf das „i” natürlich. Die katalanische Sprache hält hier eine elegante Lösung bereit, eine Diärese anzuzeigen, also die getrennte Aussprache zweier Vokale, die nebeneinander stehen. Ohne die beiden Pünktchen müsste der Ortsname statt „Mon-tu-i-ri” lediglich „Mon-tui-ri” ausgesprochenwerden, mehr...

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Das wird wieder viele Leserbriefe von erzürnten Tierschützern bringen. Aber es lässt sich bei einem Bericht über Muro kaum verschweigen, dass die kleine Gemeinde im Norden der Insel die kleinste Stierkampfarena Spaniens ihr Eigen nennt. Es ist ein spektakuläres Rund, integriert in einen ehemaligen Steinbruch, in dem die Hitze steht, wenn dort im Sommer zum mehr...

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Die Stadt Palma in 66 Zeilen abzuhandeln, ist eine undankbare Aufgabe. So gut wie jedem Mallorca-Besucher aus Deutschland ist die Balearen- Metropole ein Begriff. Die Wahrzeichen wie Kathedrale, Castell de Bellver, Borne und Schildkrötenbrunnen muss man da nicht herunterbeten.Was also könnte Palma-Besucher und -Bewohner überraschen? Vielleicht das Alter der Stadt? 2131 Jahre, wenn man ihre mehr...

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Für die Sekretärin aus dem österreichischen Voralberg war der Ort ein wahrer Segen. Immer wenn Mallorquiner mit ihrem Namen Schwierigkeiten hatten, sagte sie süß lächelnd: „Petra, com es poble de Petra”, (Petra, sowie das Dorf Petra.) Irgendwie war dann alles klar, nur dass die Insulaner sich wunderten, wie eine alpenländische Rose zu einem so ungewöhnlichen mehr...

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Dass Pollença im Norden Mallorcas gegründet wurde, ist, wenn man so will, einem Deutschen zu verdanken. Einem Ur-Deutschen aus jenen germanischen Stämmen, wie sie einst in den Wäldern nördlich der Alpen hockten. Schon damals trieb es die Vorfahren der Bundesbürger in den Süden. Die Kampf-, Trink- und Wandergruppe der Vandalen zog nach Spanien, im Jahre mehr...

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Porreres ist eines jener Dörfer auf Mallorca, die nicht unbedingt am Weg liegen. Wer von Palma aus in den Südosten will, nimmt die Autobahn über Llucmajor nach Campos, Santanyí oder Felantix. Wer nach Manacor muss, fährt gleich auf der autobahn-artig ausgebauten Trasse über Montuïri dorthin. Porreres lieg im toten Winkel, und wird deshalb gerne von mehr...

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Jetzt im Herbst ist eine Stippvisite in Puigpunyent und seiner Umgebung wirklich zu empfehlen. In den Tälern rund um das Bergdorf wachsen viele Laubbäume, und nachts ist die Luft kalt genug, damit die Blätter sich auch wirklich golden und rot verfärben, statt einfach nur braun zu verwelken, wie das in Palma der Fall ist. Wer nach mehr...

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Sa Pobla ist zu jeder Jahreszeit eine Erscheinung für sich. Mal schwebt das Dorf einer Fata Morgana gleich über der braunen Scholle, mal verschwindet es nahezu vollständig hinter grünen Spalieren aus hochgeschossenen Maisstauden, mal thront es wie eine graue Perle mitten im punktierten Acker. Die Gemeinde im Inselnorden ist so etwas wie das Gemüsebeet Mallorcas. mehr...

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Es gibt Orte in Spanien, über die kursieren fiese Witze. Teruel in Aragón ist so ein Ort. „Teruel no existe” - Teruel gibt es gar nicht - lautet der Spruch. Damit wird zum Ausdruck gebracht, wie abgelegen die Stadt von allen Zentren und Verkehrsachsen tatsächlich ist. Ist schon jemals jemand dort gewesen? Oder gibt jemanden, mehr...

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Wer hätte das gedacht? Der schönste - oder zumindest opulenteste - Weihnachtsbaum Mallorcas stand vor wenigen Jahren ausgerechnet in Sant Llorenç de Cardassar. Und zwar in der Straße Mossèn Salvador Galmés im Schaufenster des Interior-Design-Geschäfts von Wenzel & Franke. (Diese mallorquinischen Namen klingen mitunter ganz schön germanisch ...) Wie auch immer, beim einem Spaziergang durch das Dorf mehr...

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Es ist eine breite, wenn auch steile Steintreppe, die zwischen den Terrassen mit den Mandelbäumen in die Höhe führt. Oben am Hang befinden sich die ehemaligen Höhlen der Tauben (Cova dels Coloms). Vor langer Zeit beschloss irgendjemand, diesen stillen Ort der Heiligen Jungfrau von Lourdes zu widmen. Er gestaltete die Höhle entsprechend um, und selbst mehr...

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Santa Maria del Camí, die Heilige Maria des Weges, heißt nicht etwa so, weil das Dorf direkt an Mallorcas wichtigster Verbindungsstraße aus der Römerzeit liegt, der Trasse Palma-Pollentia (Alcúdia). Vielmehr ist der Ort, wenige Jahre nach der Eroberung Mallorcas durch den aragonesischen König Jaume I., umbenannt worden von ,,Maüia" (sprich: ,,Mau-ja", vermutlich maurischen Ursprungs) in mehr...

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Vom Salinenkap im Südosten der Insel bis hin zur Goldenen Bucht: Kaum ein anderes Dorf auf Mallorca kann mit so vielen Calas aufwarten wie Santanyí. Auf 35 Kilometer Küstenlinie reihen sich illustre Küstengemeinden und Badebuchten aneinander wie etwa Cala d'Or, Cala Gran, Cala Esmeralda, Cala Figuera, Cala Llombards, das Naturschutzgebiet Cala Mondragó und das Fischerdörfchen mehr...

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In Selva geht es entweder bergauf oder berggab. Damit ist gar nicht einmal das Leben in der kleinen Kommune am Fuße des Tramuntana-Gebirges gemeint, sondern die engen Gassen, in denen Besucher den Ort erkunden können. Wie eine spitze Hornplatte auf dem Rücken eines Dinosauriers ragt die Kirche an der höchsten Stelle des langgestreckten Hügels in mehr...

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Wer nach Sencelles kommt, wird immer freudig begrüßt. Und sei es nur von der steinernen Nonne, die von ihrem Standbild am Kirchplatz herabwinkt. Es handelt sich um Schwester Francinaina Cirer, die 1851 in dem Dorf, mitten im Zentrum der Insel, ein Kloster gründete. Sencelles ist eines jener Dörfer auf Mallorca, das vor allem von der mehr...

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In einem Dorf, in dem traditionell darauf gewartet wurde, dass Meerwasser zu Salz verdampft, ist das Zeitempfinden ein anderes. Wohl aus diesem Grund verwundert es niemanden, dass in der Bar Estarellas im Februar noch immer die Weihnachtsdeko an der Wand prangt. Zwei Häuser weiter befindet sich die Casa Manolo, ein seit Jahrzehnten beliebtes Fischlokal. Auch in mehr...

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Palma gilt gemeinhin als die Hauptstadt Mallorcas und der Balearen. Aber es gab eine Zeit, da war Sineu der Sitz der Verwaltung und Machtzentrum der Herrschenden schlechthin. König Jaume II. (regierte 1276-1311) gewährte dem neu gegründeten Ort 1300 das Stadtrecht. Hier, im Mittelpunkt der Insel, sollte die Hauptstadt für die Untertanen ohne all zu lange mehr...

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Zu kaum einem Städtchen auf Mallorca ist so viel geschrieben worden wie zu Sóller. Neben Valldemossa und Deià ist es eines der drei beliebtesten Vorzeigeorte der Insel, in denen Mallorca so richtig Mallorca ist. Für Sóllerics bedeutet das: Nirgendwo sonst auf der Welt sind die Zitrusfrüchte süßer und saftiger als in dem Orangental, nirgendwo sonst mehr...

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In diesem Dorf im Nordosten der Insel ist irgendwie alles anders. Der Friedhof thront hoch oben auf einem Berg, und auf der anderen Seite der Landstraße gähnt ein enormes Loch im Fels. Der Steinbruch hat eine solche Tiefe erreicht, dass ein gigantischer Riese den Friedhofsberg einfach ergreifen und mit ihm die Aushöhlung füllen könnte. Möglich, dass mehr...

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Auf dem Weg in den einsamen Norden Mallorcas ist Santa Margalida eines der letzten Dörfer, durch das man fährt, bevor sich die Bucht vonAlcúdiamit den winzigen Küstengemeinden wie Son Serra de Marina oder Colònia de Sant Pere erreichen lassen. Somit steht Santa Margalida für eine letzte Station Zivilisation vor der unbesiedelten Weite. Und dementsprechend wartet mehr...

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Kein anderes Dorf auf Mallorca ist über die Gestade der Insel hinaus bekannter geworden als Valldemossa. Warum, das steht in jedem Reiseführer: 1838/39 verbrachte die französische Schriftstellerin George Sand gemeinsam mit ihrem polnischen Lover, dem Komponisten Chopin, einen denkbar schlechten Winterurlaub in dem zugigen Bergdorf. Frau Sand schrieb einen lästerlichen Reisebericht über das Eiland und mehr...

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Kein anderer Ort auf Mallorca hat seinen Namen von Ausländern derart in Missklang gebracht gesehen, beziehungsweise gehört, als Vilafranca de Bonany. Denn in Unkenntnis des Katalanischen sprechen sie das „gute Jahr” Bo-na-ni aus, wenn sie es nicht sogar zu Ba-na-ni verballhornen. Korrekt muss der Zusatz „Bo-nain” ausgesprochen werden. Offiziell darf sich Vilafranca seit 1916 als „Freistadt mehr...