Mallorca schmackhaft machen...

Madrid |
Am Balearen-Stand kann man erfahren, wie lecker Mallorca ist.

Am Balearen-Stand kann man erfahren, wie lecker Mallorca ist. Foto: UH

Am Balearen-Stand kann man erfahren, wie lecker Mallorca ist.Balearen-Präsidentin Armengol und Tourismusminister Barceló bei der Fitur in Madrid.Der Balearen-Stand bei der Fitur in Madrid.

Drei Prozent Wirtschaftswachstum auf den Balearen in diesem Jahr – das prognostizierte Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol am Mittwoch in Madrid. Anlässlich der Eröffnung der Tourismusmesse Fitur, die bis Sonntag, 24. Januar, läuft, hatte Armengol zusammen mit ihrem Tourismusminister Biel Barceló eine Pressekonferenz gegeben. Sie bezeichnete die Perspektiven der Balearen aus touristischer Sicht für dieses Jahr als „sehr gut”. Wobei das nicht nur für die Haupt-, sondern auch für die Nebensaison gelte. Das Wachstum müsse nun genutzt werden, um neue, dauerhafte Arbeitsplätze zu kreieren. Es sei auch darauf zu achten, dass die Gelder gerecht verteilt werden.

Biel Barceló erklärte, dass ein Großteil der guten Buchungslage der Angst der Urlauber vor Terror-Anschlägen in anderen Destinationen geschuldet sei. Wegen der Probleme zum Beispiel in der Türkei, in Ägypten und in Tunesien würden viele ihre Zielorte ändern. Laut Barceló haben insgesamt 2,1 Millionen Touristen ihre Reisepläne abgewandelt. Davon hätten sich eine Million für Spanien entschieden. „Wir merken diesen Trend bei Reservierungen für die Balearen ganz deutlich. Wir müssen uns daher ganz besonders anstrengen.”

Schon im Vorfeld der Messe war angekündigt worden, dass 2016 ein neues Tourismus-Rekordjahr für die Balearen werden wird. Die Quellmärkte sind vor allem Deutschland, Großbritannien und Spanien.

Auf der Fitur, die von Königin Letizia mit einem Messerundgang eröffnet wurde, werden wichtige Weichen für die Zukunft des Tourismus auf Mallorca und den Nachbarinseln gestellt. Das betrifft gar nicht mal unbedingt die Präsentation der Balearen beim Endverbraucher (Publikumstage sind Samstag und Sonntag), sondern vielmehr die Nutzung des Events als Branchentreff. Hinter den Kulissen lassen sich gut wichtige Kontaktgespräche zwischen Hoteliers und Reiseveranstaltern, Regierung und Tourismuskonzernen et cetera führen.

Zum „Tag der Balearen” wurde Donnerstag, 21. Januar, ausgerufen. Der Messestand der Inseln umfasst in diesem Jahr 560,50 Quadratmeter. Im Mittelpunkt der Werbemaßnahmen stehen 2016 Kulturtourismus und die Gastronomie. So dreht sich beispielsweise einiges um Joan Miró, es gibt Präsentationen über die Kathedrale von Palma, eine Info-Veranstaltung unter dem Motto „Llucmajor: Kultur 365 Tage im Jahr”, auch Alcúdia wird ins rechte Licht gerückt.

Einige hochdekorierte Köche der Inseln sind nach Madrid geflogen und werden auf der Fitur zum Showcooking bitten, darunter zum Beispiel Miquel Calent vom Can Calent in Campos. Die Chefs bereiten vor allem Tapas mit typischen Inselprodukten zu. Es sind auch Auftritte für das Salz „Flor de Sal” und das Weinanbaugebiet Binissalem geplant. Integriert in den Stand der Balearen ist ein Café, in dem Backwaren wie Ensaimadas angeboten werden und es auch die ganze Zeit über heiße Schokolade geben soll. Neben der Insel Mallorca sind als Co-Gastgeber am Stand die Gemeinden Palma, Alcúdia, Pollença, Manacor, Calvià, Campos, Llucmajor, Felanitx und Ses Salines präsent.

Ein Thema auf der Fitur wird die von der Balearen-Regierung vorgesehene Touristensteuer sein. Auf einem Branchen-Forum am Vorabend des ersten Messetags kritisierte der amtierende spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy das Vorhaben scharf. „Wir können dem Tourismus keine Fesseln anlegen, wenn es das Ziel ist, zu wachsen und dadurch Arbeitsplätze zu schaffen.” Dagegen betonte Balearen-Tourismusminister Barceló der Presse gegenüber, dass das Geld in den Tourismus reinvestiert werde und diesem zu einer nachhaltigen Zukunft verhelfe.

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