Die Finca wird wieder hergerichtet

La Trapa, Mallorca |
Mehrere Gebäude von La Trapa sollen wieder aufgebaut und später von den freiwilligen Helfern und für Umweltkurse genutzt werden.

Mehrere Gebäude von La Trapa sollen wieder aufgebaut und später von den freiwilligen Helfern und für Umweltkurse genutzt werden.

Foto: ARCHIVO

Die Naturschutzgruppe GOB packt ein neues Projekt an: Sie will Teile des einstigen Trappistenklosters „La Trapa” auf Mallorca wieder aufbauen. Die Finanzierung erfolgt durch Sponsoren und sogenanntes Crowdfunding. Will heißen: GOB sucht viele Freiwillige, die einen kleinen Beitrag leisten.

Die aus einer Ornithologengruppe hervorgegangene Umweltorganisation ist seit 1980 im Besitz der rund 80 Hektar großen Finca La Trapa, in Sichtweite der Insel Dragonera. Ging es ursprünglich darum, das Gelände vor Bebauung zu schützen, so gilt La Trapa inzwischen als Modell für eine naturverträgliche Nutzung von Fincas und ist Schauplatz von GOB-Aktivitäten zur Umwelterziehung.

Bislang stehen auf dem Gelände nur Ruinen des Klosters, das Trappistenmönche von 1810 bis 1824 bewohnten. Jetzt will GOB architektonische Aufbauarbeit leisten. So werden eine Küche mit Speisesaal, eine Unterkunft für bis zu acht Personen und ein Gemeinschaftsraum für 40 Personen entstehen, Letzterer in der Kapelle. Die Räumlichkeiten sollen von den freiwilligen Helfern auf der Finca, aber auch von Teilnehmern an Umweltkursen und Konferenzen genutzt werden.

Auch der Wiederaufbau selbst soll Vorbildcharakter haben. Laut GOB werden nur traditionelle und nachhaltige Bautechniken und -materialien eingesetzt.

Ein Großteil der dafür nötigen Mittel von 70.000 Euro kommt von Sponsoren, maßgeblich den Geldinstituten Banco Santander und Caixa Colonya. Darüber hinaus will GOB mindestens 10.000 Euro durch Crowdfunding hereinbekommen. Auf der Webseite https://goteo.org/project/la-trapa können sich Mikromäzene mit zehn bis 350 Euro engagieren. Ab 80 Euro werden die Spender mit einer Gravur auf dem Boden der La-Trapa-Kapelle verewigt.

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Hermann Fandel / Vor etwa 1 Jahr

Unmittelbar nach Ihrem Artikel hatte meine Mutter, Marlene Fandel, an die GOB Mallorca "Trapa" wegen des Spenden-Aufrufes 150€ gespendet. Dazu kam NIEMALS ein Kommentar, ein kleines Dankeschön, eine Quittung oder gar das versprochene T-Shirt. Angeblich sollte bei der Höhe der Spende sogar der Name eingraviert werden. Darauf wartete sie nun ein Jahr. Jetzt ist sie gestorben. Tolle Leistung - Danke an GOB!