Polizei räumt an den Stränden auf

Saufgelage an der Playa können mit 1500 Euro Geldstrafe geahndet werden

Rechtzeitig zum Auftakt der Sommersaison verschärft die Polizei ihr Vorgehen an den Stränden Mallorcas. In Palma hat jetzt eine Informationskampagne begonnen, die sich an Urlauber insbesondere an der Playa de Palma richtet. Darin werden diese aufgefordert, sich an die Vorschriften zu halten. Vier verschiedene Plakate weisen darauf hin, was an den Stränden der Stadt erlaubt und was verboten ist.

In fünf Sprachen (Spanisch, Katalanisch, Deutsch, Englisch und Französisch) weist Palmas Stadtverwaltung darauf hin, dass etwa Saufgelage am Strand verboten sind - und mit 1500 Euro Geldstrafe geahndet werden können. Auch das Hinterlassen von Glassplittern oder Zigarettenkippen ist untersagt, ebenso das Mitbringen von Hunden.

In Calvià und Andratx wiederum geht die Polizei jetzt verstärkt gegen illegale Masseusen an den Stränden vor. Mehrere Beamte sind Medienberichten zufolge ausschließlich damit beschäftigt, dem Treiben der meist asiatischen Frauen ein Ende zu bereiten. "Die Polizei erklärt den Masseusen den Krieg", titelte die Tageszeitung "Ultima Hora". Die Patrouillen hätten bei den Kontrollen bereits Geldbußen verhängt.

Frauen, die gegen Bezahlung Massagen anbieten, gibt es an vielen mallorquinischen Stränden. Meist handelt es sich um Frauen aus Fernost. Laut "Ultima Hora" verkleiden sie sich neuerdings als Badegäste, um nicht aufzufallen. Manche hätten sogar ihre Haare blond gefärbt.

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