„Aida”-Flotte wächst auf neun Schiffe

Zwei weitere Neubauten bestellt. Umsatz um 10,5 Prozent gesteigert. TUI plant Einstieg in deutschen Kreuzfahrtmarkt

Die Erfolgsgeschichte der Aida-Clubschiffe scheint kein Ende zu nehmen. Zurzeit umfasst die Kussmund-Flotte vier Schiffe, von denen in den meisten Wochen des Jahres eines in Palma festmacht. Nachdem 2007 die „Aida Diva” feierlich getauft wurde, soll 2008 die „Aida Bella” in See stechen. Auch für 2009 und 2010 ist bereits jeweils ein Neubau geordert.

Jetzt gab die „Carnival Corporation & plc”, Muttergesellschaft von „Aida Cruises”, bekannt, dass zwei weitere Clubschiffe in Auftrag gegeben wurden. Die Papenburger Meyer-Werft soll im April 2011 und im Mai 2012 jeweils ein Kreuzfahrtschiff mit 1087 Kabinen ausliefern. Die Kosten liegen bei 380 beziehungsweise 385 Millionen Euro.

Außerdem wurde vereinbart, dass bereits beim vierten Neubau aus der sogenannten Sphinx-Serie, der 2010 fertig sein soll, die Zahl der Kabinen auf 1087 zu erhöhen. Ursprünglich sollte es auf diesem Clubschiff nur 1025 Kabinen geben, wie auch auf der „Diva” und auf der „Bella”.

Dass das Geschäft mit „Aida” boomt, belegen die am Dienstag veröffentlichten Jahreszahlen für 2007: 259.000 Gäste reisten mit der „Aida”-Flotte, 2006 waren es 239.000. Ein Passagierplus von 8'3 Prozent. Der Umsatz stieg um 10'5 Prozent von 408 auf 451 Millionen Euro.

Wenn alle „Aidas” ab März 2012 unterwegs sind, verfügt „Aida Cruises” über insgesamt neun Clubschiffe mit einer Gesamt-Bettenkapazität von 16.384. Eine Entwicklung, die auch für Mallorca von Bedeutung ist. Denn der Hafen von Palma ist eine der Lieblingslocations der „Aida”-Reisenden. Hier hat die Erfolgsgeschichte 1996 begonnen, als die damals neue „Aida” ihren Basishafen nahm. Heute heißt das erste Clubschiff „Aida Cara” und verfügt über 590 Kabinen. 2002 und 2003 folgten die Schwesterschiffe „Aida Vita” und „Aida Aura” mit jeweils 633 Kabinen. Dann kam die „Aida Diva” mit 1025 Kabinen.

„Carnival Corporation” ist die größte Kreuzfahrtferiengruppe weltweit. Für die verschiedenen Marken der Gruppe fahren 85 Schiffe mit einer Kapazität von mehr als 158.000 Betten.

Wie interessant der Sektor Kreuzfahrten ist, beweist eine andere Meldung: Die TUI AG und „Royal Caribbean Cruises” planen ein Joint Venture und wollen in den deutschen Kreuzfahrtmarkt einsteigen. Schon im Frühjahr 2009 soll das erste Schiff unter der Flagge von "TUI Cruises" fahren, dann sind Neubauten für 2011 und 2012 geplant.

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