Einwohnerstatistik: Mallorca wird deutscher

Fast die Hälfte aller Inselbewohner ist nicht hier geboren. Die Deutschen stellen dabei die größte Ausländergruppe. In drei Gemeinden übersteigt ihr Anteil zehn Prozent

In keiner anderen spanischen Region ist der Ausländeranteil so hoch wie auf den Balearen. Laut den neuesten Daten des nationalen Statistikinstituts stammen 17 Prozent der Inselbewohner aus dem Ausland. Die aus anderen Landesteilen zugewanderten Spanier eingerechnet sind lediglich 56'7 Prozent aller Balearen-Bürger auch hier geboren.

Die größte Ausländergruppe stellen balearenweit nach wie vor die Deutschen (24.883), vor den Briten (16.458), den Marokkanern (15.318), Argentiniern (15.096) und den Ecuadorianern (13.262). Schweizer gibt es laut Statistik 1214, Österreicher 1069. Grundlage der Daten sind die Angaben der Meldebehörden für das Jahr 2006. Erfasst sind also nur Personen, die bei ihrem Rathaus gemeldet sind.

In drei Gemeinden auf Mallorca machen laut dem Statistikmaterial die Deutschen mehr als zehn Prozent der Bevölkerung aus: in Andratx (12 Prozent), Capdepera (14'7) und in Estellencs (10'7). In absoluten Zahlen ist Palma Spitzenreiter (3504 Deutsche) vor Calvià (3031) und Llucmajor (1802). Die einzige Gemeinde Mallorcas, in der es offiziell keinen Deutschen gibt, ist Escorca. Die Angaben zu Schweizern und Österreichern hat das Statistikinstitut nicht genauer aufgeschlüsselt.

Den höchsten Ausländeranteil hat auf Mallorca Deià. Dort sind von 708 gemeldeten Einwohnern 260 ausländischer Herkunft. Am stärksten vertreten sind hier die Briten (67) vor den Deutschen (66). Am niedrigsten ist der Ausländeranteil in Escorca (3'3 Prozent). Von 307 gemeldeten Einwohnern sind zehn Ausländer.

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