Michael Douglas: Ein Mann im „Schatten des Verdachts”

Mit Deià wählte US-Star Michael Douglas erstmalig ein nationales Terrain, um seinen neuen Film „Der Schatten des Verdachts” zu präsentieren. Eine Ehre für Mallorca: Gemeinsam mit Catherine Zeta-Jones lud er die Fachpresse ein, um über fiktive und reale Politik zu diskutieren

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Michael Douglas bleibt der Insel treu.

Ein ungewöhnlicher Schritt für die Welt, ein Kompliment für Mallorca: Um erstmalig auf einem „nationalen” – statt internationalen – Terrain sein neues Werk vorzustellen, wählte US-Filmstar Michael Douglas das Bergdorf Deià. Zwar ist der Schauspieler schon des öfteren auf großen Tourismusmessen als Balearen-Repräsentant erschienen, hat vor kurzem auch das Robert-Graves-Museum als Ehrengast miteingeweiht. Trotzdem: Mit seinem Entschluss, die Fachpresse nach Deià einzuladen, um hier – gemeinsam mit Catherine Zeta-Jones – seinen aktuellen Film „Der Schatten des Verdachts” zu präsentieren, bringt Michael Douglas sogar etwas „Hollywood-Glanz” auf die Insel. Während des Pressetermins bestätigte er zudem nochmals, der Insel auch künftig treu zu bleiben: „Ich werde Mallorca nie verlassen – es ist mein Refugium.”

Bei seinem Film um den Protagonisten Pete Garrison, einem Agenten des Secret Service, handelt es sich um einen klassischen Polit-Thriller – inklusive romantischer Liebesgeschichte. Michael Douglas hat in dem Streifen nicht nur die Hauptrolle übernommen, sondern ihn auch produziert (Regisseur ist Clark Johnson). Agent Garrison alias Douglas übernimmt den Auftrag, für die Sicherheit der First Lady (Kim Basinger) zu sorgen und verliebt sich dabei in sie. Sein Leben nimmt alsbald eine radikale Wendung: Anfangs ein „Held”, der sich für das Leben des Präsidenten einsetzt, wird er kurze Zeit später in der Öffentlichkeit zum Verräter stilisiert, der sein eigenes Land verkauft. Zur Thematik befragt, gibt der Schauspieler zu bedenken, dass die Zeiten, in denen „schwarz und weiß, gut und böse” galten – wie etwa während des Zweiten Weltkrieges, den sein Vater, Kirk Douglas, noch selbst miterlebte –, vorbei seien. Douglas: ,,Ich bin kein Heiliger, aber auch kein Sünder."

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