Real Mallorca späht bei der WM

Mittelstürmer dringend gesucht. Arango soll bleiben, Schmerzgrenze: 9 Millionen

Die Fans von Real Mallorca hatten sich schon damit abgefunden, dass kein Spieler ihres Lieblingsteams bei der WM in Deutschland dabeisein würde. Nun könnte es aber doch noch anders kommen: Klub-Präsident Vicenç Grande will sich bei dem Turnier nach Verstärkungen umsehen. Möglich also, dass der zukünftige Mittelstürmer von Real Mallorca bei der WM zu sehen ist.

Ein zuverlässiger Torschütze steht nämlich im Mittelpunkt der Personalsuche beim Inselklub. Sportdirektor Nando Pons ist nach Brasilien gereist, um Spieler zu beobachten, aber auch einige Stürmer aus der spanischen Liga scheinen in Frage zu kommen – glaubt man den Spekulationen, die das diesjährige Fußball-Sommerloch füllen. Rodolfo Bodipo von Absteiger Deportivo Alavés könnte demnach die Lücke in Mallorcas Angriff schließen, aber auch Maxi López, den der FC Barcelona gerne ausleihen würde.

„Vielleicht suchen wir aber auch jemanden, den wir längst haben”, sagt Präsident Grande: „Denn unsere Stürmer haben alle ihre Qualitäten.” Das Toreschießen gehört allerdings nicht dazu, wie die abgelaufene Saison mit nur 37 Treffern gezeigt hat.

Klar ist, dass der Kader kräftig durchgemischt wird. Mittlerweile stehen neun Abgänge fest, darunter auch der letzte Vertreter der mallorquinischen Champions-League-Truppe, Alejandro Campano. Noch nicht gesichert ist die Zukunft des Venezolaners Juan Arango, der eine starke Saison gespielt hat.

Grande wird nicht müde zu betonen, dass der 26jährige nicht zum Verkauf steht und dass Real nicht länger ein Klub sein soll, der immer wieder seine besten Spieler verkaufen muss – allerdings schiebt der Präsident mit ebenso zuverlässiger Regelmäßigkeit nach, bei einem entsprechenden Angebot wohl doch schwach zu werden. Jetzt ist sogar raus, wo die Schmerzgrenze liegt: Neun Millionen Euro will Grande für den besten Torschützen des Teams haben.

Derweil plant der Klub eine Kapitalherabstufung um 50 Prozent. So sollen die Verluste der vergangenen Jahre aufgefangen werden. Für den Wert der Aktien würde das eine Halbierung von 60 auf 30 Euro bedeuten.

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