Real Mallorca: Das Zittern geht weiter

Real Mallorca muss am Samstag, 15. April, gegen Deportivo Alavés gewinnen

Das haben sich die Fußballer von Real Mallorca selbst eingebrockt: Wenn am Samstag, 15. April, Deportivo Alavés in Son Moix zu Gast ist, dann zählt für die Mannschaft von Trainer Gregorio Manzano nur ein Sieg. Nach dem dürftigen 1:1 am vergangenen Wochenende bei Athletic Bilbao liegen die Inselfußballer nur knapp vor den Abstiegsrängen und von dort droht Gefahr: Real Sociedad San Sebastián tritt jetzt zu Hause gegen Racing Santander an und könnte mit einem Sieg vorbeiziehen.

Dementsprechend fest eingeplant sind die Punkte gegen die ebenfalls stark gefährdeten Kicker aus Vitoria, der Hauptstadt des Baskenlandes und der Provinz Alavés (Anpfiff: 18 Uhr). „Wenn wir jetzt gewinnen, dann war der Punkt in Bilbao wertvoll”, sagt Manzano. Nach dem frühen Rückstand schon in der dritten Spielminute durch Bilbaos Yeste zeigte der Venezolaner Juan Arango zum neunten Mal seine Torjägerqualitäten, als er ein hervorragendes Zuspiel des aus Sóller stammenden Tuni zum Ausgleich verwertete. Überschattet wurde das Spiel allerdings von dem schweren Zusammenprall zweier Spieler der Basken. Mittelfeldspieler Carlos Gurpegui musste mit Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.

Deportivo Alavés kommt unter anderem mit dem australischen Nationalspieler John Aloisi, der sich einen Namen machte, als er im vergangenen Sommer beim Konföderationen-Cup in Deutschland zweitbester Torschütze war. Außerdem ist Alavés der Heimatverein des langjährigen spanischen Nationaltorhüters Andoni Zubizarreta. Zurzeit sorgt der Klub allerdings vor allem wegen Dimitri Piterman für Schlagzeilen, dem ukrainischen Besitzer des Vereins. Der Unternehmer mischt sich mit Vorliebe in sportliche Belange ein, heuert und feuert die Trainer nach Lust und Laune und hat so die Anhänger des Klubs gegen sich aufgebracht. Zuletzt organisierten sie eine Unterschriftenaktion gegen Piterman.

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