Niederlage zum Fest

Real Mallorca zittert weiter im Abstiegskampf: Einem 2:2 gegen Atlético Madrid folgt ein 0:3 in Valencia

Das war für uns ein schwerer Rückschlag”, musste Real-Mallorca-Trainer Héctor Cúper am späten Mittwochabend einräumen. Sein Team hatte gerade in Valencia mit 0:3 verloren. „Wir haben die Partie verschenkt”, beklagte Cúper, der zu gerne sehen würde, dass sein Team auf konstant hohem Leistungsniveau spielt. Am Sonntag konnte man beim 2:2 im heimischen Stadion Son Moix Atlético Madrid wenigstens einen Punkt abtrotzen.

Dabei hatten die Fans von Real Mallorca in der Partie gegen Atlético eigentlich auch schon beide Punkte abgeschrieben. Denn nach Treffern von Maxi in der ersten und von Colsa in der zwölften Minute stand es bereits 2:0 für Atlético Madrid. Dass man am Ende doch noch ein Unentschieden verbuchen konnte, war vor allem dem sehr gut spielenden Iuliano zu verdanken. Der Italiener besorgte in der 19. Minute das Anschlusstor und machte in der 83. Minute das 2:2. Erwähnenswert: Iuliano ist Abwehrspieler. Die mallorquinischen Stürmer blieben farblos.

Der Abstiegskandidat von der Urlaubsinsel wollte dann in Valencia wenigstens für einen guten Abschluss des Jahres sorgen. Dass dies gegen die starken Valencianer nicht gelang, verwundert kaum. Er ist das vierte Jahr in Folge, in dem die Inselkicker ihr letztes Spiel vor den Feiertagen nicht gewinnen konnten.

Diesmal durften die Mallorquiner aber länger hoffen. Denn während der ersten Hälfte sah es gar nicht so schlecht aus. 0:0 ging man in die Pause, erst danach fielen die drei Gegentreffer. Albelda traf direkt nach Wiederanpfiff, Villa bezwang Real-Keeper Prats in der 65. Minute, Aurelio setzte in Minute 80 den Schlusspunkt.

Ihr nächstes Spiel bestreiten die Inselkicker erst im neuen Jahr. Am Wochenende 7./8. Januar ist Betis Sevilla zu Gast.

In der Liga führt weiter der FC Barcelona. Mit wieviel Punkten Abstand Osasuna Platz zwei belegt, entschied sich erst nach Redaktionsschluss dieser MM-Ausgabe, als das Überraschungsteam Atlético Madrid empfing.

Nicht enden zu wollen scheint die Krise bei Real Madrid. Auch nachdem man Trainer Luxemburgo durch Juan Ramón López Caro ersetzt hat, kommen die Königlichen nicht in Fahrt. Zu Hause nur 1:1 gegen Osasuna, dann eine 1:2-Heimniederlage gegen Racing Santander. Der Katzenjammer ist groß. Superstar Zinedine Zidane: „Wenn man nicht einmal daheim gegen Santander gewinnen kann, sollte man besser den Mund halten.”

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