Eltern setzen ihre Hoffnung auf Sponsoren

Dänischer Vater ist Elternsprecher der Deutschen Schule in Magaluf. Besitzer wollen Entscheidung bis Mitte Dezember

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Mit der Suche nach Sponsoren setzen die Eltern ihren Kampf zur Rettung der Deutschen Internationalen Schule in Magaluf fort. Bis Mitte Dezember müssen sie darüber hinaus entscheiden, in welcher Form sie die Schule von den beiden Eigentümern übernehmen wollen. Im Gespräch sind nach wie vor eine Übernahme der als Privatfirma agierenden Schule oder die Gründung eines gemeinnützigen Trägervereins. Unterdessen geht der Unterricht in den Klassen 1 bis 8 planmäßig weiter.

„Derzeit haben wir 24 Schüler”, sagte der Sprecher der „Elterninitiative zur Rettung der Schule”, Carsten Raun, zu MM. Ab 30 Schüler würde sich die Schule von alleine tragen. Aus diesem Grund seien jetzt ein oder mehrere Sponsoren notwendig, um eine bestehende finanzielle Lücke zu überbrücken. „Es handelt sich um einen niedrigen Betrag im fünfstelligen Bereich”, sagte Raun. Die Eltern könnten das Geld nicht alleine aufbringen. „Neben den monatlichen Schulgebühren ist das für einige einfach nicht zu schaffen.”

Ein Sponsor könne, falls er es wünsche, der Schule seinen Namen geben, sagte Raun weiter. In frühen Jahren hieß die Schule nach ihrem Sponsor, dem verstorbenen Mietwagen-Unternehmer Hasso Schützendorf, Deutsche Schule Ca'n Hasso.

Der dänische Betriebswirt Carsten Raun, der mit einer Deutschen verheiratet ist und zwei Kinder hat, ist zuversichtlich, einen Sponsor zu finden. „Es ist wichtig, dass es auf Mallorca auch eine deutsche Schule gibt. Wer Wege sieht, uns zu helfen, soll mich bitte anrufen, Telefon 971-13 08 77.”

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