Flüchtlinge der "Aquarius" nehmen Kurs auf Spanien

| | Mallorca |
Archivfoto des Flüchtlingsschiffs.

Archivfoto des Flüchtlingsschiffs.

Foto: Wikimedia Commons

Die balearische Landesregierung hat sich am Dienstag bereit erklärt, bis zu 30 der 629 auf der "Aquarius" befindlichen Flüchtlinge aufzunehmen. In etwa einer Woche bis 15 Tagen würden sie auf der Insel sein, sagte Sozialministerin Fina Santiago (Mes). Das von den Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranée gecharterte Schiff dümpelt drei bis fünf Tagesreisen östlich von Spanien im Mittelmeer.

Die neue rechtspopulistische italienische Regierung aus Lega Nord und der Fünf-Sterne-Bewegung und auch Malta weigern sich, die Flüchtlinge aufzunehmen. Unter den Menschen an Bord befinden sich 123 Minderjährige und elf Babys.

500 der illegalen Migranten sollen auf zwei italienische Militärschiffe verteilt werden, die restlichen bleiben auf der "Aquarius" . Der Zielhafen ist spanischen Medienberichten zufolge Valencia. Den hatte die neue sozialistische Regierung unter Pedro Sánchez angeboten. Palma war zeitweise ebenfalls im Gespräch.

Bei dem Flüchtlingsschiff handelt es sich um ein ehemaliges Boot der deutschen Küstenwache. Früher hieß es Meerkatze.(it)
aktualisiert um 12.15 Uhr

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Tom / Vor 1 Tag

Meine Güte hier ist was los !

Hajo Hajo / Vor 6 Tage

Bluelion@ Offenbar sind sie noch zu jung, oder im Kommunismus zur Schule gegangen, um all das nötige Wissen über die Ursachen und katastrophalen Folgen der beiden WK1 und 2 verinnerlicht und schulisch ausreichende erlernt zu haben. Konstruktiv nicht diskutieren zu können, brauchen Sie nicht immer wieder beweisen. Für Sie und andere nochmals angemerkt =

1. hier gehts um afrikanische Flüchtlinge, die von skrupellosen "Menschenhändlern" um ihre letzte Habe gebracht und über ein angbeliches Paradies in Europa belogen werden.

2. Diese sozialen oder wirtschaftlchen Flüchtlinge sind weder mit den Vertriebenen nach 45, geschweige mit all dem zu vergleichen, was man mit Holocaust umschreiben kann. Damals lag die ganze Welt in Trümmern, wovon man heute nicht sprechen kann. Gleichwohl die Faschisten in immer neuen Gestalten aus ihren Gräbern klettern um ihren religiösen Wahn aus zu leben.

3. Wer sich mit einem Schiff vor die Hoheitsgewässer Libyens legt und damit aufs Festland den Ganstern signalisiert, "führt eure kriminellen Geschäfte und Menschenhandel weiter", hat LOGISCH als "aktiver Fluchthelfer" die schlimmen Folgen ganz allein zu verantworten. Wenn diese Tatsachen nicht mehr existierten, würde das in den Fluchtländern bekannt und den Strom weiterer Flüchtlinge zumindest eindämmen.

4. Diese unfassbare "Schleuserindustrie" kann man nur dadurch unterbinden, dass man in den Heimatländern die Ursachen bekämpft und auch über die Medien Aufklärung betreibt. Insbesonder aber den Landsleuten hier bei uns eindringlich erklärt, keine weiteren Anreize nach hause zu senden, sondern die Wahrheit über das angebliche Paradies, um weitere Unglücke zu verhindern.

FCB-Fan / Vor 6 Tage

moin @hajo, stimme in allem voll zu. einigen fehlt es ganz einfach an den nötige grundlagen um hier mit zu diskutieren. macht nix. einfach ignorieren. weiter machen.

Marco / Vor 6 Tage

Schlimm das ganze. Mallorca ade......

Bluelion / Vor 6 Tage

@hajohajo. Bei allen Respekt. Ihre Dummheit wird langsam unerträglich. Sie vergessen offensichtlich was sie selbst vorher geschrieben haben, und dieses pubertäre PUNKT! Erinnert mich an trotzige Kleinkinder, die ihren Willen nicht durchsetzen können,

Hajo Hajo / Vor 7 Tage

Silke@ ich danke Ihnen für die Aufnahme des Fadens. Leider haben Sie recht. Alle diese Organisationen, insbesondere die Deutschen Oberlehrer in allen Partien reden und jammern und zeigen Entrüstung. Monate dauerte es bis sie sich zu dem Statement entschlossen, ""man müsse die Ursachen in den Heimatländern beseitigen"". Ja super! Und passiert ist auch wieder nichts. Sie streiten seit Monaten und sind Handlungsunfähig. Der Diesel ist Thema und das man auf Trump herum hackt. Egal was der Entwicklungsminister auch vorschlägt, keiner nimmt es auf und setzt es um. Die haben was anderes zu tun, als ihm zu zu hören..

Hajo Hajo / Vor 7 Tage

Barbara@ für Sie gilt das gleiche. Damalige Flüchtlingen waren Opfer der Weltkriege, und wurden nicht von kriminellen Elementen wie heute, vor allem ""eigenen Landsleuten" ausgebeutet. PUNKT!

Hajo Hajo / Vor 7 Tage

bluelion@ jetzt verschonen Sie mich endlich mit Ihrem dauernden Unfug. Sie sind derjenige der nicht mal kapiert, VON WAS geredet wird und kommt mir daher mit seiner unglaublichen Geschichtsklitterung. Vom Holocaust ist hier nicht im entferntesten die Rede, sondern von Wirtschaftsflüchtlingen auf einem Schiff, die von skrupellosen Schleusern über Libyen nach Europa geschleust werden. PUNKT!

Wenn Sie sich über irgendein historisches Flüchtlings. und Vertreibungprobleme äussern, dann befassen Sie sich ma lmit Hintergründen, Ursachen, religiösen und kulturellen Voraussetzungen. Insbesondere wenn sie aus unserer christlichen und Kultur stammen und Landsleute sind. PUNKT!

Die hier diskutierten afrikanischen Flüchtlinge haben mit keiner der früheren Ursachen etwas zu tun. Sie sind Opfer einer verherenden Geschäftemacherei von Schleuserorgangstern die nichts anderes im Sinne haben als die armen Menschen um ihre Habe zu bringen. PUNKT.

bluelion / Vor 7 Tage

@hajohajo. Früher hatte ich gedacht Ihre Geschichtskenntnisse sind rudimentär, jetzt bin ich der Überzeugung, daß sie von Geschichte definitiv überhaupt keine Ahnung haben. Vom Rettungsprogramm der Jewish Agency während des Holocuasts haben sie noch nie gehört, ebenso nicht von den Rettern aus verschiedenen Ländern, die in der Gedenkstätte Yad Vashem in der "Allee der Gerechten unter den Völkern" geehrt werden. Ihr Wissen ist einfach erbärmlich.

Sabine / Vor 7 Tage

Unglaublich, Mallorca war eine so schöne und friedliche Insel. Ich mach mir jetzt schon Sorgen wegen meiner Kinder, die Zeiten wo sie abends alleine zum Strand durften sind jetzt leider vorbei.