Balearen-Regierung will Airbnb an den Kragen

Palma, Mallorca |
Wollen den Online-Portalen an den Kragen: Ministerpräsidentin Francina Armengol (PSOE) und ihr Stellvetreter, Tourismusminister

Wollen den Online-Portalen an den Kragen: Ministerpräsidentin Francina Armengol (PSOE) und ihr Stellvetreter, Tourismusminister Biel Barceló (Més).

Foto: Archiv UH

Das Tourismusministerium der Balearen plant offenbar, rechtliche Schritte gegen die Buchungsportale Airbnb und Tripadvisor einzuleiten. Das teilte Minister Biel Barceló am Dienstag mit. Die beiden Portale hätten trotz des Verbots von Ferienvermietung in Mehrfamilienhäusern weiterhin entsprechende Angebote in ihrem Portfolio.

Entsprechende Hinweise vonseiten der Insel-Regierung bezüglich des Verbots seien in Teilen ignoriert worden, sagte der stellvertretende Ministerpräsident bei einer Sitzung des Balearen-Parlaments. Die Strafen könnten bis zu 400.000 Euro teuer sein.

Andere Buchungsplattformen wie Hundredrooms, Atreveo, Tripwell, Rentalia und Booking hingegegen seien der Aufforderung, die Wohnungen aus dem Programm zu nehmen, nachgekommen, so der Minister.

Die Vermietung von Ferienwohnungen in Mehrfamilienhäusern ist auf Mallorca schon lange verboten, allerdings finden erst seit diesem Jahr entsprechende Kontrollen statt. Bis zum kommenden Sommer sollen Inselräte und Gemeinden Zonen ausweisen, in denen diese Art der Vermietung erlaubt werden kann. Bis dahin bleibt es bei dem generellen Verbot. (cze)

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 6 Monaten

Mir ist schleierhaft, warum die Portale sich nicht an ihre eigenen Regeln halten? Sie haben doch klar gesagt, sie werden nur die Vermieter aufnehmen, die eine Registriernummer vorweisen können. Und WER ist dafür zuständig und hat zu prüfen, ob die Bedingungen erfüllt sind? Doch jene selber, die hier klagen - oder? Irgendwie ist da der Wildwuchs drin.

Ingo / Vor 6 Monaten

Endlich unternehmen sie etwas. Wünsche viel Erfolg!