Zungunglück von Sineu kommt vor Gericht

Richterin hält "grobe Fahrlässigkeit" für möglich

Der Zug war entgleist, nachdem ein Teil des Schutzwalls eingestürzt war.

Der Zug war entgleist, nachdem ein Teil des Schutzwalls eingestürzt war.

Foto: Foto: Teresa Ayuga

Das Zugunglück auf der Eisenbahnstrecke Palma–Manacor von Mai 2010 hat ein gerichtliches Nachspiel: Damals waren bei Sineu im Zentrum von Mallorca mehrere Waggons entgleist, rund 30 Menschen wurden teils schwer verletzt. Jetzt müssen sich acht Mitarbeiter der mallorquinischen Bahnbetriebe SFM vor der Richterin Elsa García verantworten.

Den Bahnbeschäftigten wird grobe Fahrlässigkeit beim Bau einer Schutzmauer vorgeworfen. Am Tag des Unglücks war ein Betonwall entlang der Bahnstrecke eingebrochen, Trümmer blockierten die Gleise. Der Zug konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und stieß gegen das Hindernis.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um leitende Angestellte und Ingenieure der SFM, die für den Bau der Mauer verantwortlich waren. Die Vorsitzende Richterin, Elsa García, hält einen Fall grober Fahrlässigkeit für möglich und forderte die Staatsanwaltschaft auf, die Anklageschrift einzureichen.

 

 

 

 

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