Fliegen und Autofahren teurer

Air Berlin und Hapagfly erhöhen Kerosinzuschlag von 14 auf 18 Euro

Der Anstieg der Preise für Mineralöl und Benzin schlägt auch auf die Flugtickets durch. Die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin sah sich zu Wochenbeginn gezwungen, den Kerosinzuschlag von 14 auf 18 Euro zu erhöhen. Das ist die zweite Erhöhung in diesem Jahr seit Mai. Der Zuschlag war erstmals im Herbst 2004 mit zehn Euro eingeführt worden, sagte Spanien-Chef Álvaro Middelmann.

Die zum TUI-Konzern gehörende Airline Hapagfly erhöhte den Kerosinzuschlag am Donnerstag, ebenfalls von 14 auf 18 Euro. „Die Erhöhung um vier Euro pro Person auf allen Kurz– und Mittelstreckenflügen richtet sich nach den Erfordernissen des Marktes”, sagte TUI-Sprecher Robin Zimmermann auf MM-Anfrage. „Der Ölpreis ist weiterhin auf Rekordniveau. Wir sind durch den Marktdruck gezwungen zu erhöhen.”

Bei der Fluggesellschaft Condor sind „im Moment” keine höheren Treibstoffzuschläge geplant, sagte die Unternehmenssprecherin Nina Dumbert. Die letzte Erhöhung war erst im Juni erfolgt. Damals waren die Kerosinzuschläge für Kurzstrecken (Mallorca) von fünf auf zwölf Euro erhöht worden. Condor hatte die Treibstoffzuschläge erstmals im November vergangenen Jahres eingeführt.

Auch beim Ferienflieger LTU stehen Zuschläge oder höhere Flugpreise an. Die Entscheidung darüber sollte am Donnerstag (nach Redaktionsschluss) fallen. Nach den Worten eines Sprechers haben sich die Preise für Flugbenzin in den vergangenen zwölf Monaten um 300 Prozent verteuert.

Neben den Flugreisenden müssen auch Autofahrer tiefer in die Tasche greifen: In Deutschland betrug der Preis für den Liter Super Mitte der Woche im Schnitt 1'42 Euro. Der Preis hatte nach der Freigabe der nationalen Reserve allerdings leicht nachgegeben. In Spanien kostete der Liter Super (98 Oktan) im Schnitt 1'22 Euro; 5'1 Prozent mehr als zu Wochenbeginn.

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