Themenpark rückt näher

Dänische Investoren haben Gelände bei El Toro erworben

Der geplante Themenpark in Calvià ist ein Stück näher gerückt. Wie jetzt bekannt wurde, hat die dänische Entwicklungsgruppe „Theme Park Groupe” (TPG) bereits im Juli ein 320.000 Quadratmeter großes Grundstück von einer Privatperson abgekauft. Das Grundstück liegt zwischen Son Ferrer und El Toro auf dem Gelände der Finca Can Vairet.

„Wir wollen in den nächsten Wochen unser Konzept vorstellen”, sagte Dean Sinclair, Marketingdirektor der dänischen Gruppe mit Sitz in Kopenhagen. Im Augenblick sei man noch dabei, die Details auszuarbeiten. Was die Besucher des künftigen Parks erwartet, wollte Sinclair noch nicht verraten. Es handle sich aber vor allem um Themen rund um die Geschichte der Balearen.

Sinclair rechnet mit einem Baubeginn in etwa 18 Monaten. So lange dauere es, bis sämtliche bürokratischen Hürden überwunden seien. Insbesondere muss der Inselrat grünes Licht für das Projekt geben.

Sinclair rechnet diesmal mit einem positiven Bescheid, nachdem der Inselrat einen ersten Antrag der Dänen für einen 885.000 Quadratmeter großen Themenpark bei Inca abgelehnt hatte. Grund der damaligen Ablehnung: Der Themenpark war dem Rat zu groß und lag zudem in landwirtschaftlichem Gebiet.

Das neue Konzept sei daher auf ein Drittel reduziert worden und diesmal voll auf die mallorquinischen Bedürfnisse abgestimmt, meint Sinclair. Rückendeckung erhielten die Dänen bereits von mehreren Seiten: Die Bevölkerung von Calvià sprach sich im Vorfeld in einer Art Minireferendum, das ein örtlicher Funktionär organisiert hatte, für den Park aus. Der Gemeinderat gab ebenfalls grünes Licht, und auch mehrere Fluglinien sowie Hoteliers, insbesondere aus Calvià, unterstützen den Plan.

Im Rathaus von Calvià zeigt man sich trotz des erfolgreichen Vertragsabschlusses mit den Dänen noch verhalten. Der Verkauf des Geländes sei sehr positiv, sagte Pressesprecher Andrés Lasaga. Der Bau des Themenparks bedeute für die Gemeinde eine Bereicherung des touristischen Angebots und stärke die lokale Wirtschaft. Ansonsten warte man erst einmal die Entscheidung des Inselrates ab. (ksp)

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