Der Wein der Woche

Jüngster Geniestreich von Winzer Benjamin Romeo: Predicador 2004

Benjamin Romeo machte sich vor etwa sechs Jahren selbstständig, nach 15 Jahren erfolgreichen Wirkens bei Artadi. Seine Bodega mit all ihren Installationen befindet sich im Castillo de San Vicente de la Sonsierra in der Rioja.

Nach intensiver Arbeit mit Klonen der Tempranillo-Rebe und dem Studium von autochthonen Hefen und Bakterien hielt die Ökologie und Biodynamik immer stärker Einzug in sein Schaffen als Winzer. Benjamin Romeo produziert in sehr kleinen Auflagen Weine aus der Tempranillo von ganz außerordentlicher Qualität. Sie zählen zu den Spitzenweinen Spaniens mit Namen wie Contador, Cueva del Contador oder La Viña de Andrés Romeo.

All diese Rotweine sind im oberen Preissegment angesiedelt – zwischen 35 und 200 Euro pro Flasche. Es sind Weine, ausnahmslos in neuer französischer Eiche ausgebaut, die man, einmal getrunken, nicht so schnell vergisst. Überbordende Fruchtvielfalt von Schlehe, Brombeere, Heidelbeere bis hin zu Johannisbeere vermählt sich mit orientalischer Gewürzvielfalt. Allesamt sind die Weine von auffälliger Eleganz und Kraft, außerordentlich harmonisch, erinnern aufgrund ihrer Komplexität an die großen Burgunder, sind allerdings viel opulenter und extraktreicher.

Das jüngste Projekt von Benjamin Romeo ist der in neuer Eiche gereifte Predicador 2004. Zum Preis von etwa 16 Euro verwöhnt er die Nase mit roter und dunkler Frucht, Süßholz und Würznoten vom Holz, erinnert in Textur, Machart und Charakter an seine wesentlich hochpreisigeren „Brüder”. Der Predicador bestätigt ein weiteres Mal den Genius des Benjamin Romeo.

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