Starker Landeanflug

Deutsche Airlines weiten Verbindungen nach Mallorca deutlich aus

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Mallorca wird in diesem Sommer von den deutschen Airlines noch stärker angeflogen als ursprünglich erwartet. Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Reisen auf die Insel stocken die deutschen Gesellschaften ihre Kapazitäten zum Teil deutlich auf. Air Berlin, mit rund 4'5 Millionen beförderten Passagieren Marktführer auf Palmas Airport, hat die Zahl der Flüge auf die Insel um weitere 20 Verbindungen erhöht. Damit wird die Airline erstmals 300 Flugverbindungen pro Woche nach Mallorca im Angebot haben, von denen die meisten aus Deutschland, aber auch aus Österreich, Amsterdam, Zürich und London starten.

Einen höheren Bedarf an Transportkapazitäten sieht auch der TUI-Konzern: Die Fluggesellschaft Hapagfly verkündete am Dienstag, sie werde 100.000 zusätzliche Flugsitze nach Mallorca bereitstellen. Die Maschinen mit den Zusatzkapazitäten starten von Mai bis Oktober aus sieben deutschen Städten.

Auch die zum Thomas-Cook-Konzern gehörige Condor weitet ihre Sommerverbindungen nach Mallorca um sieben auf 115 Flüge pro Woche aus. Die LTU (Rewe) wiederum kündigte auf MM-Anfrage an, „flexibel zu reagieren”, falls die Flugfrequenzen aufgrund der Buchungszahlen nicht ausreichen sollten.

Als Gründe für die Ausweitung der Flugkapazitäten nennen die Airlines die starke Nachfrage nach Urlaub auf Mallorca. „Die Deutschen wollen in diesem Jahr wieder mehr und länger verreisen”, hat das Hamburger BAT-Freizeitforschungsinstitut am Mittwoch gleichlautend in seiner jüngsten Tourismusanalyse verkündet. „Mallorca ist wieder in”, sagt Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel. Allein im reiseschwachen Monat Januar habe die Airline 32 Prozent mehr Passagiere nach Palma geflogen als noch vor einem Jahr.

Die Insel wird nicht nur von Europa, sondern auch von Afrika aus ins Visier genommen: Am Mittwoch präsentierte sich in Palma die neue Bravo Airlines. Die Gesellschaft mit Sitz auf Mallorca will mit der staatlichen Fluggesellschaft des Kongo, LAC, zusammenarbeiten und Verbindungen von Kinshasa nach Europa anbieten.

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