Tierheimheim bittet um Hilfe

Centro Canino International wird Ende März ausquartiert

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Das private Tierheim Centro Canino International hat sich mit einem Hilferuf an diese Zeitung gewandt: „Die Stadtverwaltung von Palma hat uns mitgeteilt, dass wir das Tierheim am Camí de Jesús definitiv bis Ende dieses Monats verlassen müssen. Wir suchen nun nach einer Möglichkeit, unsere Hunde und Katzen irgendwo unterzubringen”, so Juan Gil, Präsident der Stiftung des Tierheims.

Wie berichtet, wird das Centro Canino International abgerissen. Das alte Gebäude steht dem Bau der Grünzone Parc de sa Riera im Weg, der bereits fortgeschritten ist. Am Rande des Geländes, wo derzeit der Jahrmarkt „Fira del Ram” abgehalten wird, stehen nur noch einige wenige Gebäude. Die Stiftung, die das Tierheim betreibt, bekommt eine Entschädigung in Höhe von 42.000 Euro für den unfreiwilligen Auszug.

Das Geld hilft dem Tierheim zwar beim Ausbau eines neuen Domizils, das bereits vor über zwei Jahren auf einem Grundstück in der Nähe des Flughafens in Es Pil.larí gefunden worden war. Dennoch ist das neue Tierheim immer noch nicht fertiggestellt, da die Stadt Palma die Bauarbeiten wegen fehlender Lizenzen vor fast zwei Jahren gestoppt hatte.

In Gesprächen mit der Stadtverwaltung habe man ihm versprochen, dass die noch ausstehenden Lizenzen innerhalb der kommenden zwei Wochen erteilt würden, so Juan Gil. Dann benötige man etwa weitere zehn bis 15 Tage, um die bereits vorhandenen Installationen des ehemaligen Schweinezuchtbetriebs für die Aufnahme der Tiere vorzubereiten.

Für die derzeit beherbergten 43 Hunde und 37 Katzen brauche man daher eine Zwischenlösung. „Wir suchen zum einen Menschen, die bereit sind, vorübergehend einen Hund oder eine Katze aufzunehmen”, sagt Juan Gil. Die verbleibenden Tiere könnten in mobilen Käfigen untergebracht werden, für die man allerdings bislang keinen geeigneten Standort gefunden habe.

„Wir brauchen für ein paar Wochen ein Gelände von 1000 bis 2000 Quadratmeter Fläche.” Es sei dort keine Infrastruktur nötig. Allerdings müsste es so gelegen sein, dass keine Anwohner durch die Tiere gestört werden. Die Aufstellung der Käfige im Hof des künftigen Tierheims will man vermeiden, um die Baugenehmigung nicht zu gefährden. Die Unterbringung im städtischen Tierheim Son Reus, wo unvermittelbare Tiere getötet werden, komme nicht in Frage. Centro Canino International: Tel. 971-297914.

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