Neuer BSE-Fall auf Mallorca

Kommission für Zusammenarbeit zwischen Agrar– und Gesundheitsbehörden

In einem Zuchtbetrieb in Felanitx ist ein neuer Fall der Rinderseuche BSE bestätigt worden. Damit erhöhte sich der Zahl der auf den Balearen registrierten Fälle seit Auftreten der Krankheit im Jahre 2000 auf 21 Tiere. Davon stammten 16 aus Menorca, fünf aus Mallorca.
Die vom „Rinderwahnsinn” befallene Kuh war sechs Jahre alt. Die Balearen-Regierung ordnete die Schlachtung der noch lebenden Geschwistertiere sowie deren Nachkommen, insgesamt 14 Tiere, an. Die Kadaver werden in einer speziellen Tierverbrennungsanlage auf dem Festland entsorgt. Auf dem Hof lebten insgesamt 102 Tiere.

Unterdessen gab die Balearen-Regierung einen weiteren Hof wieder frei, der zuvor in Verdacht geraten war, illegale Tier-Antibiotika eingesetzt zu haben. Von den anfangs sieben Höfen standen damit noch drei Geflügelfarmen unter Betriebsverbot.

Die Regierung zog die Konsequenzen aus den Vorfällen und kündigte eine neue Kommission an, die künftig die Zusammenarbeit zwischen den Agrar– und Gesundheitsbehörden besser koordinieren soll.

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