Unglücksdampfer hatte Mallorca im Fahrplan

An Bord befanden sich auch viele Deutsche und einige Mallorquiner

Vor dem Schiffsunglück ein regelmäßiger Gast in Palmas Hafen: Die "Costa Concordia".

Foto: Foto: G. Alomar

Das Schiffsunglück der "Costa Concordia" an der westitalienischen Küste hat auch auf Mallorca für Bestürzung gesorgt. Denn das Kreuzfahrtschiff ist seit Jahren ein häufiger Gast im Hafen von Palma. Der nächste Einlauf war für diesen Dienstag, 17. Januar, geplant gewesen. Auch in den kommenden Monaten hätte das Schiff einmal pro Woche in Palma festmachen sollen.

Medienberichten zufolge sind bei dem Unglück in der Nacht zum Samstag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Ihre Herkunft war noch nicht eindeutig geklärt. An Bord des Kreuzfahrtschiffes hatten sich neben  rund 1000 italienischen und 500 deutschen Passagieren auch einige mallorquinische Fahrgäste befunden, berichtete die spanische Tageszeitung "Ultima Hora" in ihrer Online-Ausgabe. Von den Insulanern soll ersten Meldungen zufolge niemand verletzt worden sein.

Die "Costa Concordia" der italienischen Reederei Costa Crociere war in diesem Winter das einzige Kreuzfahrtschiff, das den Hafen von Palma regelmäßig anlief. Nach Angaben der balearischen Hafenbehörde werden erst von Mitte März an weitere Kreuzfahrtschiffe in Palma erwartet.

Die "Costa Concordia " hatte ihre jüngste Reise in Civitavecchia bei Rom begonnen, bevor sie bei der italienische Insel Giglio auf Grund lief und sich auf die Seite legte. Die weiteren Stationen, die der Reiseplan vorgesehen hatte, waren Savona, Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Cagliari und Palermo gewesen.

 

 

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