Was Freunde tun würden

„Organisierter Individualismus”

Mechthild Lindemanns Geschäftsidee ist praktisch wie von selbst in ihrem Alltag gewachsen: Wenn die Deutsche, die seit gut fünf Jahren auf Mallorca lebt, Besuch von Freunden hatte, tauchten immer wieder dieselben Fragen und Bedürfnisse auf: Häufig fehlte es bei Paaren an einem Babysitter, und alle wollten sie Tipps für Ausflüge, Restaurantbesuche und Freizeitaktivitäten.

In den vergangenen Monaten hat die gelernte Bautechnikerin zusammen mit ihrem Mann Ideen gesammelt, die in ihre neue Dienstleistungsfirma eingeflossen sind. Übers Internet (www.mallorca-ferienservice.de) will sie zunächst Touristen im Großraum Cala d'Or ansprechen, die die Insel jenseits von Strand und Hotel erkunden, dafür aber möglichst wenig Anstrengungen aufwenden wollen.

Als „organisierten Individualismus” beschreibt Mechthild Lindemann ihr Angebot. Sie geht davon aus, dass die Urlauber nicht kategorisch in „die Pauschaltouristen” und „die Individualurlauber” einzuteilen sind.

„Die Menschen driften mehr oder weniger zwischen beiden Bereichen hin und her.” Mancher scheue sich, Schwierigkeiten wie Sprachbarrieren aus dem Weg zu räumen – und verharre deshalb zwei Wochen am Strand. Andere seien einfach zu bequem, um auf eigene Faust nach Palma oder über die Insel zu fahren, suchen aber nach einer individuelleren Lösung als organisierte Ausflüge mit großen Reisebussen.

Ihr Angebot – es reicht vom Ausreiten über verschiedene Wassersportaktivitäten und einem Ausflug mit dem Ultralightflugzeug bis hin zu Restauranttipps, Candle-Light-Dinner und dem Babysitterservice – richte sich an „den Normaltouristen”. Im Raum Cala d'Or sei vor allem „gehobener Familientourismus” zu finden.

Es gehe nicht darum, den Leuten den ganzen Urlaub zu verplanen, sondern „Highlights” zu schaffen. Sollte die Idee einschlagen, werde der Service auf andere Orte auf Mallorca ausgeweitet.(ele) www.mallorca-ferienservice.de; Tel. 661-716919.

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