Einigung im Wasser-Streit greifbar

Madrid und Palma verständigen sich auf Protokoll

Im monatelangen Streit um die Trinkwasserversorgung auf Mallorca scheinen Madrid und Palma einen Durchbruch erzielt zu haben. Die Balearenregierung akzeptiert eine der insgesamt fünf vom spanischen Umweltminister Jaume Matas (PP) angeboteten Entsalzungsanlagen auf dem Archipel. Nach den Worten von Ministerpräsident Francesc Antich (PSOE) solle demnach nur die ,,Desaladora” in Alcúdia verwirklicht werden. Die von Matas gewünschten Anlagen in Calvià und Andratx sowie je eine auf Menorca und Ibiza sind vom Tisch. Stattdessen werden die bestehenden Desaladoras in Palma und Formentera erweitert.

Das sogenannte Wasser-Protokoll ist noch nicht unterzeichnet, mit Widerständen wird aber auf beiden Seiten nicht mehr gerechnet. Die Einigung sieht vor, dass Madrid insgesant 33'7 Milliarden Pesetas (396'5 Millionen Mark) auf den Baleran investiert. Mit dem Geld soll unter anderem das Wasser der Quelle Sa Costera ausgebeutet werden, das bislang ungenutzt ins Meer fließt.

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