Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez. | Moncloa-Palast

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Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat wenige Tage vor Weihnachten angesichts der anhaltenden Coronakrise im Abgeordnetenhaus in Madrid den Ton nochmal verschärft. Wenn man die Restriktionen erneut verschärfen müsse, dann werde man das tun, sagte der sozialistische Politiker am Mittwoch. Medienberichten zufolge ist angedacht, sämtliche Familienbesuche zwischen den Autonomieregionen in der Zeit vom 23. Dezember bis zum 6. Januar zu verbieten.

Es könne nicht angehen, alles erreichte über Bord zu werfen, so Sánchez. Die Tendenz in Spanien gibt seit etwa fünf Wochen Anlass zur Hoffnung, doch in den vergangenen Tagen gingen die Zahlen in bestimmten Autonomieregionen wie den Balearen nach oben.

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Sánchez bezeichnete den momentan geltenden Alarmzustand als funktionierendes Mittel, um Arbeitsplätze und Menschenleben zu retten. Mit der angekündigten Impf-Kampagne beginne eine neue Etappe, es handele sich um den Anfang vom Ende der seit Monaten andauernden Krise.

(Aktualisiert um 16:12 Uhr)