Neuer BSE-Verdachtsfall: Streit um Herdentötung

Möglicherweise viertes Tier auf Menorca an Rinderwahnsinn erkrankt

Menorca – Auf Menorca ist möglicherweise ein weiterer Fall von Rinderwahnsinn aufgetreten. Das balearische Landwirtschaftsministerium hat den Verdachtsfall bestätigt und den betroffenen Bestand beschlagnahmt. Die Regierung teilte mit, dass das Ergebnis des ersten BSE-Tests positiv sei.

Gemäß des BSE-Notfallplans, der vom Landwirtschaftsministerium erarbeitet wurde, werden die Tests zur definitiven Auswertung nach Madrid und Zaragoza geschickt. Bestätigt sich der Verdacht, handelt es sich um den fünften BSE-Fall auf den Balearen. Auf Mallorca wurde bisher bei einem Rind aus Campos BSE festgestellt.

Das möglicherweise an Rinderwahnsinn erkrankte Tier auf Menorca war zehn Jahre alt. Das Fleisch war nicht für den Verzehr vorgesehen. Obwohl sich das Gesundheitsministerium um Alternativlösungen bemüht, muss noch immer die gesamte Herde getötet werden, falls ein Tier krank ist. Eine Möglichkeit, die gesunden Tiere zu retten, besteht noch nicht.

Der Bauernverband hat die Behörden beschuldigt, keine geeigneten Maßnahmen zur Rettung des Viehbestands ergriffen zu haben.

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