Greenpeace-Chef gibt Führung ab

Der Mallorquiner Pastor scheiterte an internen Differenzen

Der Mallorquiner Xavier Pastor hat am Wochenende nach 17 Jahren die Spitzenposition von Greenpeace España aufgegeben. Interne Differenzen über seine Geschäftsführung haben den Abschied des 50 Jahre alten Meeresbiologen herbeigeführt, der weiter in Greenpeace-Kampagnen mitarbeiten will. Pastors Nachfolgerin auf dem Stuhl des Exekutivdirektors in Madrid ist die Agraringenieurin Dolores Romano (35).

Schon länger hatte es unter den 40 Greenpeace-Mitarbeitern Murren über Pastor gegeben. Die Kritiker waren mit Arbeitszeiten und Urlaubsregelungen nicht einverstanden. ,,Das ist normal, wenn sich ein von Freiwilligen getragenenes Projekt in eine professionelle Organisation verwandelt”, so Pastor, der 1984 die mittlerweile 75.000 Mitglieder starke spanische Greenpeace-Sektion gegründet hatte. Viele Aktivisten waren auch gegen Pastors Projekt, in der Gemeinde Calvià auf Mallorca eine Basis für die maritime Sparte von Greenpeace España zu bauen.

Im Dezember hatte Pastor im MM-Interview gesagt, das Grundstück sei gekauft, mit dem Bau könne begonnen werden. Nun heißt es aus der Greenpeace-Zentrale in Madrid, das Projekt liege auf Eis, über die Zukunft sei noch nicht entschieden.

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