Gesuchte flüchteten auf die Insel

Polizei nimmt an der Playa de Palma drei junge Tatverdächtige fest

Drei junge Deutsche, die auf Mallorca wegen Verdachts auf Totschlag festgenommen wurden, sollen nach Madrid gebracht und dann nach Deutschland ausgeliefert werden. Der deutsche Konsul auf Mallorca, Peter-Christian Haucke, sagte gegenüber MM: ,,Die beantragte Auslieferung kann bis zu einem dreiviertel Jahr dauern.”

Die Brutalität, mit der die Täter vorgegangen sein sollen, hat in Deutschland für Aufsehen und Entsetzen gesorgt. Die Tat soll sich folgendermaßen abgespielt haben: Am 15. Mai drangen die Geschwister Mario (22 Jahre) und Simone (21) sowie deren Bekannter Holger (26) in die Wohnung einer älteren Frau in Bocholt ein. Dort versuchten sie Geld und Wertgegenstände zu rauben.

Allem Anschein nach wurden die Täter von der Wohnungsbesitzerin überrascht. Sie sollen die 73-Jährige mit Faustschlägen traktiert und schließlich durch einen Messerstich getötet haben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler traten die Täter schon kurz darauf die Reise nach Spanien an. Von Valencia aus sollen sie die Fähre nach Palma genommen haben. An der Playa de Palma wollten sie offenbar in der großen Menge deutscher Touristen untertauchen. Doch diese Rechnung ging nicht auf.

Nach Informationen von ,,Ultima Hora” hat eine Urlauberin aus Bocholt die jungen Tatverdächtigen an der Playa de Palma erkannt. Ihr waren die Gesichter der Gesuchten von Fahndungsplakaten bekannt.

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