Anwohnerverband verstärkt Druck auf Tourismusbehörde

| | Palma, Mallorca |
Palmas Verband der Anwohnervereine setzt sich unter Leitung von Joan Forteza gegen illegale Ferienvermietung ein.

Palmas Verband der Anwohnervereine setzt sich unter Leitung von Joan Forteza gegen illegale Ferienvermietung ein.

Foto: Jaume Morey

Im Kampf gegen illegale Ferienvermietung auf Mallorca hat sich der Verband der Anwohnervereine "Federació d'Associacions de Veïns de Palma" als Unterstützer bei der Übermittlung von Anträgen angeboten. Um Anonymität zu garantieren, will der Verband im Namen der Anwohner Anzeigen bei der balearischen Tourismusbehörde stellen. Die Betroffenen müssen zwar ihre Namen beim Verband angeben, diese sollen jedoch vertraulich behandelt werden.

Der Vorsitzende Joan Forteza glaubt, bis zu 30 Beschwerden wöchentlich bearbeiten zu können. Darüber hinaus wolle man regelmäßig beim Fortgang der Bearbeitung nachhaken. Das zuständige Ministerium habe laut Forteza nur 15 Inspekteure für vier balearische Inseln, deshalb könnte die Behörde aufgrund der Vielzahl der Fälle der rechtlichen Verpflichtung von sich aus gar nicht ausreichend nachkommen.

Um illegale Ferienvermietung zu melden, können Betroffene eine E-Mail an den Verband schreiben, federacioveinspalma@gmail.com,oder anrufen unter der spanischen Nummer 971 718 555. Sie müssen zudem ein Foto von der Immobilie einreichen - je mehr Details, desto besser. (dise)

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Die Vermietportale sind das Übel, weil sie sich nicht daran halten die Lizenznummer des Vermieters bei seinem Mitgliedsantrag ab zu fordern. Und falls er das nicht kann, ihn abzulehen. Somit hilft das Gesetz ja auch nicht weiter.

Lesen sie mal unter https://www.airbnb.de/terms, Zitat = "Gastgeber sind selbst für die Ermittlung und Einhaltung aller Gesetze, Vorschriften und Bestimmungen verantwortlich, die für ihre Inserate und Gastgeber-Dienste gelten. In einigen Städten gibt es beispielsweise Gesetze, die die Möglichkeit zur Beherbergung zahlender Gäste über einen kurzen Zeitraum oder das Anbieten bestimmter Gastgeber-Dienste einschränken......... usw. usw.

Man hält sich raus und schiebt alles dem Vermieter zu, statt sich selbst an die Gesetze zu halten. So bleibt der Illegaliät Tür und Tor weiter offen.