Acht neue Blitzgeräte in Betrieb

Sie stehen ausschließlich an Landstraßen. Auch auf den Autobahnen wird mit Radaranlagen kontrolliert

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Ein Mitarbeiter der Verkehrsbehörde bei der Präsentation der neuen Blitzgeräte am Mittwoch.

Ein Mitarbeiter der Verkehrsbehörde bei der Präsentation der neuen Blitzgeräte am Mittwoch.

Foto: Foto: Miquel Àngel Cañellas

Die Verkehrsbehörde nimmt am Samstag, 10. März, acht neue festinstallierte Blitzgeräte auf Mallorca in Betrieb. Durch die verstärkten Geschwindigkeitskontrollen solle die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr sinken sowie die Schwere der Unfälle reduziert werden, meldet die Nachrichtenagentur Efe unter Berufung auf die DirecciónGeneral de Tráfico (DGT, im Volksmund auch einfach „Tráfico").

Die neuen Radaranlagen sollen ausschließlich an Landstraßen aufgestellt werden, da es dort zu einem Großteil der Unfälle komme, so die Verkehrsbehörde. 2011 habe es auf solchen Straßen balearenweit 34 Todesopfer gegeben. Die genauen Standorte der neuen Anlagen teilte „Tráfico" am Mittwochvormittag mit:

Ma-2200 (von Sa Pobla nach Pollença, Kilometer 50,25), Ma-13 (Sa Pobla-Alcúdia, km 46,4), Ma-12 (Artà-Alcúdia, km 24,2), Ma-15 (Manacor-Sant Llorenç des Cardassar, km 52,6), Ma-14 (Felanitx-Manacor, km 19,3), Ma-4020 (Manacor-Porto Cristo, km 5,2), Ma-19 (Llucmajor-Campos, km 30,1) und Ma-1 (Palma-Andratx, km 22,9). Auch auf den Nachbarinseln Ibiza und Menorca werden neue Blitzgeräte installiert.

Man wolle die Bevölkerung rechtzeitig informieren, damit sich die Autofahrer auf die Neuerung einstellen können, sagte die balearische „Tráfico"-Chefin María Teresa Sau: „Nichts liegt uns ferner, als durch die neuen Anlagen mehr Geld einnehmen zu wollen."

Balearenweit gab es bisher acht Radaranlagen, auf Mallorca ausschließlich an den Autobahnen. Schilder weisen die Autofahrer auf die Geräte hin. Dennoch haben die Anlagen laut Tráfico im vergangenen Jahr 28.695 Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen. Insgesamt wurden 2011 auf Mallorca 74.395 Strafen wegen zu schnellen Fahrens verhängt.

Diese können laut Sau zwischen 100 Euro in leichten Fällen und 600 Euro in schweren Fällen betragen. Im letzteren Fall werden obendrein noch sechs Punkte vom Führerscheinkonto abgezogen. Wer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in Spanien um mehr als 60 Kilometer pro Stunde überschreitet, muss sogar mit einem Strafverfahren rechnen.

Auf Autobahnen liegt die Höchstgeschwindigkeit hierzulande in der Regel bei 120 Kilometern pro Stunde, auf Landstraßen bei 100. In geschlossenen Ortschaften sind 50 Kilometer pro Stunde erlaubt – immer vorausgesetzt, es ist nichts anderes ausgeschildert.             (jm)

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