Illegale Ferienvermietung auf Mallorca läuft weiter

| | Palma de Mallorca |
Ferienvermietung auf Mallorca.

Ferienvermietung auf Mallorca.

Foto: UH/Archiv

Vor über drei Monaten ist auf Mallorca die Ferienvermietung in Mehrfamilienhäusern verboten worden, doch Angebote sind im Internet immer noch zu finden.

Laut der Tageszeitung Ultima Hora waren am Freitag bei Airbnb immer noch diverse Wohnungen inseriert, obwohl der Portalbetreiber mit einer Geldstrafe von 400.000 Euro rechnen muss, wenn keine Registernummer der Balearen-Regierung angezeigt wird.

Bei freistehenden Einfamilienhäusern sowie Altlizenzen in bestimmten Fällen kann es sich durchaus um eine legale Vermietung handeln, doch ist die Registrierung zwingend vorgeschrieben, damit alle Abgaben und Steuern ordnungsgemäß erhoben werden können. Für Inspektoren ist es somit ein Leichtes die Spreu vom Weizen zu trennen.

Dennoch ignorieren diverse Internet-Portale offenbar ihre Verpflichtungen. Andere wie Booking.com haben die neuen Regeln hingegen bereits umgesetzt. (mic)

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Andreas / Vor 9 Tage

Bro, please check what we have to do to get a registration, thanks.

Hajo Hajo / Vor 10 Tage

Ich glaube schon, dass es den Behörden in einigen Monaten gelingt den illegalen Markt auf zu rollen und auf das reine Gewerbe zu reduzieren. Denn wer vermieten will, muss sich anbieten und geht damit das Risiko ein erwischt zu werden. Wer aber glaubt, als Vermieter aus dem Ausland in Sicherheit zu sein irrt deshalb gewaltigt, weil die Steuerfahndungen zusammen arbeiten und Informationen weiter geben. Sie waren bisher auch darin erfolgreich Bootsbesitzer und Eigentümer von Immobilien zu erwischen, die ihr Schwarzgeld angelegt hatten.

Wima / Vor 10 Tage

Ich bin auch für die Einführung eines Blockwartes!

Marco / Vor 11 Tage

Es werden immer illegale Vermietungen stattfinden. Die die bisher vermietet haben, haben neue Wege in Netz gefunden die Vermietungen anzupreisen. Es wird immer noch viel zu wennig kontrolliert und umgesetzt. MIt privaten Ermittlern die 10-15 % der 40.000 € pro Vermietung als Prämie erhalten wäre das Thema in einer Sasion erledigt. Die Malloorquiner haben eben nicht drauf oder sins zu faul.