Fahndung auf Hochtouren

Gesucht wird der mutmaßliche Mörder der jungen Rumänin

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Die Polizei fahndet unter Hochdruck nach dem mutmaßlichen Möder der jungen Rumänin Ana Niculai. Ihre verkohlte Leiche war am Montagbend in einem ausgebrannten Wagen bei Muro entdeckt worden. Der Tatverdächtige ist ein vorbestafter Krimineller, der am Montag nach einem Hafturlaub nicht mehr in die Justizvollzugsanstalt zurückgekehrt war.

Für die Polizei gilt es als sicher, dass der 32 Jahre Alejandro de Abarca die junge Frau entführte und tötete. Ein Tankstellenbetreiber will ihn eindeutig wiedererkannt haben, nachdem der Gesuchte dort zuvor einen Kanister mit fünf Liter Benzin erworben hatte. Das Auto mit der toten Ana Niculai im Kofferraum war mit dem Brandbeschleuniger angesteckt worden.

Die Polizei vermutet, dass der mutmaßliche Täter sich nach wie vor auf Mallorca versteckt hält. Ein Halbbruder de Abarcas wurde bereits festgenommen. Er steht im Verdacht, seinem Bruder nach dessen Flucht geholfen zu haben.

Alejandro de Abarca soll zufällig auf die junge Rumänin getroffen sein, als sie ihren Wagen in einer Tiefgarage in Palma abstellte. Er entführte sie in ihrem Wagen. Der genaue Tathergang ist unklar.

Die Polizei hat in allen Medien Fahndungsfotos des Gesuchten veröffentlicht. Der 1'49 Meter kleine Mann muss wegen diverser Diebstahlsdelikte eine neunjährige Gefängnisstrafe verbüßen. Sexualdelikte finden sie ebenfalls in seiner Polizeiakte. Die Fahnder glauben, dass sich es sich bei seiner Festnahme nur noch um wenige Stunden handeln könne.

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