Geringere Kaution gefordert

Jaume Matas´ Anwalt legt Widerspruch gegen Auflagen ein

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Wenige Stunden vor Ablauf der Einzahlungsfrist bei Gericht hat Jaume Matas' Rechtsanwalt eine niedrigere Kaution beantragt. Der ehemalige balearische Ministerpräsident und frühere spanische Umweltminister hat bis Mittwoch Mitternacht Zeit, die Kaution von drei Millionen Euro bei Gericht zu hinterlegen. Andernfalls droht dem Ex-Politiker, wegen Verdachts der Korruption in Untersuchungshaft genommen zu werden.

Matas Anwalt Rafael Perera (im Foto rechts) hatte in seinem Widerspruch gegen die Haftauflagen die Höhe der Kaution als überzogen und unvernünftig bezeichnet. Die Summe überschreite den Bereich zulässiger Sicherheiten und nehme Züge einer Strafe an, was wiederum einer gewissen Vorverurteilung seines Mandanten gleichkomme.

Perera nannte eine Kaution in Höhe von 350.000 Euro als ausreichend. Das sei jene Summe, die jüngst für eine beschuldigte Politikerpersönlichkeit vom Gericht verhängt worden war. Ohne Namen zu nennen, zielte Perera auf die kürzlich unter Korruptionsverdacht zurückgetretene Präsidentin des Balearen-Parlaments, Maria Antònia Munar, ab.

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