De Santos muss ins Gefängnis

Gericht ordnet wegen Fluchtgefahr Haft an

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Für Javier Rodrigo de Santos haben am Donnerstag die Handschellen geklickt. Gegen den ehemalige Baudezernet von Palma wurde Haftbefehl erlassen, obgleich die beiden Urteile, die den konservativen Politker zu 15 Jahren Haft verurteilten, noch nicht rechtskräftig sind.

Das Gericht kam zu dem Entschluss, dass im Falle von de Santos ein hoher Grad an Fluchtgefahr bestehe. Der Richter folgte damit dem Antragf der Staatsanwaltschaft, de Santos in Haft zu nehmen.

Der Ex-Politiker war vor wenigen Wochen in zwei Gerichtsverfahrenwegen Veruntreuung öffentlicher Gelder und sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen zu zwei beziehungsweise 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Da seine Anwälte Berufung einlegten, blieb de Santos vorerst auf freiem Fuß. Dieser Zustand wurde nun durch den Haftantrag der Staatsanwaltschaft beendet.

Auf den Santos kommt unterdessen noch ein dritter Prozess zu. Darin geht es um mögliche Korruptiosvorwürfe in Zusammenhang mit dem Bau eines Spielplatzes im Parque Sa Riera in Palma.

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