Der Wein der Woche

Vorsicht: Es besteht Suchtgefahr

Der Familie des Enrique Mendoza, genauer gesagt seinen drei Söhnen, Produzent qualitativer Spitzenerzeuger aus der D.O. Alicante, ist neben ihren bereits bekannten Weinen ein neuer großer Wurf gelungen. Nach mehreren Jahren des Experimentierens, Probierens und Veränderns überzeugte der Jahrgang 2003 letztendlich die kritischen Nasen der verantwortlichen Weinmacher der Kellerei Mendoza.

Der Neue heißt Estrecho, ist ein reinsortiger Monastrell, blickt auf 14 Monate im Barrique zurück und kostet im Handel etwas weniger als 20 Euro. Der Estrecho ist ein Rotwein, den man sich im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergehen lassen sollte. Die Rotweintraube Monastrell verleiht ihm ein sattes dunkles Rubinrot. In der Nase wird reife Frucht spürbar, keinesfalls vom Holz dominiert. Reife, getrocknete Feigen und elegante balsamische Noten von Pinie und Zedernholz werden angereichert mit Duft von frischem Rosmarin. All dies mit einem leichten mineralisch–erdigen Ton versehen. Im Mund erfährt man einen wuchtigen, aber mit feiner Säure ausgestatteten Wein, der Lust auf mehr macht und mit langem Finale in Erinnerung bleibt.

Der Estrecho Monastrell, ein Wein mit Seele und großem Suchtpotenzial.

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