Jeder Vierte fliegt mit Air Berlin

Air Berlin fliegt in diesem Winter erstmals auch Amsterdam und Santiago de Compostela an. Inzwischen werden 25 Prozent des Flugaufkommens in Palma unter dem weiß-roten Firmenlogo abgewickelt

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Ungeachtet der steigenden Benzinpreise und des Zwangs zur Erhöhung der Kerosinzuschläge sieht sich die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin weiter im Steigflug. Ein Trend, der seit einigen Jahren anhält und die Airline längst zum Marktführer auf dem Flughafen von Palma machte.

Nach den jüngsten Zahlen, die der Air-Berlin-Statthalter für Südeuropa, Álvaro Middelmann, am Montag auf einer Pressekonferenz bekanntgab, werden derzeit 25 Prozent des Flugaufkommens auf dem Airport im Zeichen des weiß-roten Firmenlogos abgewickelt. „Jeder vierte Passagier in Son Sant Joan ist ein Fluggast der Air Berlin.”

Bis zum Jahresende wird die Airline 4'3 Millionen Passagiere von ihrem Drehkreuz in Palma aus befördert haben. Das sind 30 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Insgesamt registrierte das Unternehmen auf allen seinen Strecken im 1. Halbjahr 2005 exakt 6'1 Millionen Passagiere. Das waren 15 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres.

Mit dem Winterflugplan will das Unternehmen seine Führerschaft in Palma nach Middelmanns Worten weiter ausbauen. Ab 1. November werden die Flieger der Air-Berlin-Flotte zwei weitere Destinationen anfliegen. Es handelt sich um Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens sowie Amsterdam in den Niederlanden. Zusätzlich zu den neuen Destinationen verdoppelt Air Berlin die Flugfrequenzen auf besonders nachgefragten Strecken.

„Amsterdam ist erstaunlicherweise eine Strecke, die bisher stiefmütterlich behandelt wurde”, sagte Álvara Middelmann auf MM-Anfrage. Nach seinen Schätzungen werden rund 70 Prozent der Passagiere Ausländer, in diesem Fall weitgehend Niederländer sein, sowie 30 Prozent Spanier. Es werden auf der Route nicht nur Urlauber aus Holland nach Mallorca und zu den weiteren Destinationen auf dem spanischen Festland reisen, sondern auch Geschäftsleute und Menschen, die etwa über das Wochenende einen Ausflug nach Amsterdam unternehmen.

Ein wenig anders werde sich dagegen das Passagierprofil auf der Strecke Santiago de Compostella-Palma gestalten, schätzt Middelmann. „Hier werden die Fluggäste etwa zur Hälfte aus Spaniern, zur anderen Hälfte aus Ausländern bestehen.” Diese Zusammensetzung zeige sich anhand der Erfahrungen, die man mit den übrigen Destinationen auf der iberischen Halbinsel gesammelt habe. Von Palma aus fliegt Air Berlin in diesem Winter 16 Städte an, darunter mit Faro, Lissabon und Porto drei in Portugal.

Insgesamt steuert die Airline von Palma aus 39 Ziele direkt an, darunter 17 in Deutschland, drei in Österreich und je eins in der Schweiz und England.

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