Nach Rückgang neuer Deutschen-Rekord

Ausländeranteil legt 17,8 Prozent zu / Marokkaner erstmals auf Platz 2

Neuer Rekord bei den deutschen Residenten auf den Balearen: Nach dem Rückgang im vergangenen Jahr hat die Zahl der Deutschen auf den Inseln mit 22.502 einen neuen Höchstwert erreicht (Stichtag 1. Januar 2005). Zum Vergleich: Im Vorjahr waren auf den Balearen nur 19.790 Deutsche in den Rathäusern registriert. Im Jahr davor waren es noch 21.898 gewesen.

Die Deutschen stellen seit Jahren die größte Gruppe unter den ausländischen Residenten. Deren Zahl erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 17'8 Prozent auf knapp 155.000. Der Ausländeranteil auf den Inseln beträgt damit 15'7 Prozent. Das ist nach Angaben des nationalen Statistischen Instituts spanienweit die höchste Ausländerquote. Die nächsten Regionen mit den meisten Ausländern sind Madrid (12'9 Prozent) und Murcia (12'3). Landesweit beträgt der Ausländeranteil 8'4 Prozent. Insgesamt sind in Spanien knapp 3'7 Millionen Ausländer bei den Kommunen gemeldet.

Auf den Balearen stellen nach den Deutschen die Marokkaner die nächstgroße Ausländergruppe (16.130). Sie haben damit erstmals die Einwanderer aus Ekuador (16.040) überflügelt. Die Briten halten mit 14.750 Meldungen den vierten Platz. Ohne Ausländer hätte der Bevölkerungszuwachs auf den Inseln lediglich 2'6 Prozent betragen.

Die Gesamtbevölkerungszahl auf den Balearen erhöhte sich im vergangenen Jahr von rund 955.045 auf 980.470. 57'2 Prozent der Einwohner wurden auf den Inseln geboren. Im Vorjahr waren es noch 58'3 Prozent.

Sollte der Zustrom von Einwanderern wie bisher anhalten, dürfte die Millionen-Schwelle auf den Inseln nach Angaben der Demographen noch zum Jahresende erreicht werden.

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