Leinen los für Kinder-Glück

Zweimaster „Sir Robert Baden Powell” ist jetzt das Tabaluga-Schiff

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Peter Maffay baut die Aktivitäten seiner Stiftung auf Mallorca weiter aus. Im Ortskern von Pollença haben der Rockstar und seine Mitstreiter ein Stiftungshaus mit Restaurant und Öko-Laden, im letzten Jahr eröffnete man in der Nähe des Ortes ein Ferienhaus, in dem vor allem traumatisierte Kinder die Natur aus nächster Nähe kennen lernen sollen. Ein besonderes Erlebnis werden diese Kinder auch auf der neuesten Errungenschaft der Peter-Maffay-Stiftung haben: Seit letzter Woche ist der 42 Meter lange Zweimaster „Sir Robert Baden Powell” das „Tabaluga-Schiff”.

Der Launch des Schiffes, das jetzt auch hoch in den Segeln Namen und Bild des kleinen grünen Märchendrachen trägt, war Anlass für eine Party im Club Náutico von Port de Pollença. Unter den rund 400 Gästen befanden sich zwar auch einige, die extra aus Deutschland angereist waren. In der Mehrheit feierten aber die Einheimischen. „Ohne die Unterstützung der Leute vor Ort würde es nicht gehen”, weiß Peter Maffay.

Das Tabaluga-Schiff „Sir Robert” fährt unter dem Kommando von Kapitän Karsten Börner und dessen Partnerin Karin Volkening. Es kann von jedermann gechartert werden. „Mindestens vier Wochen pro Jahr steht es aber den Kindern zur Verfügung, das ist gesichert”, so Peter Maffay. Der Musiker hofft, dass durch Sponsoren weitere Reisen ermöglicht werden. Ziel der Ausflüge von Gruppen mit maximal 14 Kindern und deren Betreuern: „Es kommt zu Begegnungen mit der Natur aus einer ganz neuen Perspektive, und das Leben in einer Gruppe auf engem Raum wird gelernt.”

Starthilfe haben Maffay und Co. zum Beispiel von dem Modeunternehmen „s.Oliver” erhalten, das den Umbau des Schiffes mit 100.000 Euro sponserte. Auch „Smart” überreichte im Rahmen der Feierlichkeiten einen Scheck über 100.000 Euro.

Dafür gab es ebenso viel Beifall wie für eine Aufführung der katalanischen Tabaluga-Version. Sänger Cris Juanico hatte besonderen Stress: Er stellte in derselben Nacht auf Menorca seine neue Platte vor, musst direkt nach dem Auftritt per Privatflieger auf die Nachbarinsel.

Peter Maffay durfte noch vor Beginn der Feier einen wichtigen Akt absolvieren: Man unterzeichnete ein Dokument, das die Verlängerung der bereits bestehenden Zusammenarbeit der Maffay-Stiftung mit dem mallorquinischen Inselrat festschreibt. Und so soll auch eine der ersten Segelgruppen (ab Ende Juni geht es los) aus mallorquinischen Kindern bestehen. Maffay: „Gruppen von der Insel sollen in Zukunft regelmäßig auf dem Schiff sein.”

Am vergangenen Samstag waren es aber vor allem deutsche und spanische Journalisten, die das Tabaluga-Schiff leibhaftig erleben durften. Vier Stunden fuhren Kapitän Börner, Peter Maffay und die Crew mit ihren Gästen unter vollen Segeln an Mallorcas Küste entlang.

Weitere Informationen im Internet: www.sir-robert.com, www.petermaffaystiftung.de, www.tabaluga.org.

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