Christiansen hat „die Nase voll”

TV-Moderatorin wehrt sich gegen Verfolgung durch Paparazzi / Anzeige wegen Hausfriedensbruchs

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TV-Moderatorin Sabine Christiansen.

Eine Frau wie Sabine Christiansen verliert nicht die Contenance. Aber sie verhehlt nicht, dass sie sich lange nicht mehr so geärgert hat wie ausgerechnet während ihres Urlaubs auf Mauritius.

Dort erreichten sie nämlich schlechte Nachrichten aus Deutschland: Zuerst in der Berliner „BZ”, dann in „Bild” erschienen Fotos von ihrem Haus auf Mallorca – entstanden ohne ihr Wissen und ihre Einwilligung. „Ich habe Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gegen die Fotografen gestellt”, sagte die Moderatorin am Telefon gegenüber MM. Die Paparazzi seien eindeutig auf ihrem Grundstück gewesen.

Nach Christiansens Ansicht sind die zunehmenden Verfolgungen durch Paparazzi eine Folge des BGH-Urteils, wonach Prominente es hinnehmen müssen, dass ihre Häuser aus der Luft fotografiert werden (MM 50/03): „Das Urteil wurde von den Fotografen sofort ausgenutzt.”

Sie nehme es hin, überall in der Öffentlichkeit fotografiert zu werden und habe auch nichts gegen Fotos, „wenn ich mich an meinen Gartenzaun stelle”. Aber jetzt, nach dem BGH-Urteil, fühlten sich die Paparazzi obenauf, es gebe „überhaupt keine Privatsphäre mehr”, klagt die TV-Lady.

Besonders auf Mallorca werde sie zunehmend verfolgt. Davon habe sie „die Nase voll” und überlege, ob sie das Haus überhaupt weiterbauen und auf Mallorca bleiben solle. Sollte eine solche Entscheidung fallen, habe sie jedoch nichts mit Mallorca und den Mallorquinern zu tun: „Ich bin hier stets freundlich aufgenommen worden, und ich fühle mich wohl unter den Mallorquinern.” Die Verfolgungen gingen „eindeutig von Deutschland aus”.

Die Berichte in den beiden Boulevardblättern nannte Christiansen „erfunden”. Das Haus sei leer und von ihr nie bewohnt worden; sie habe es von vorneherein zum Umbau bestimmt und auf die entsprechenden Genehmigungen über ein Jahr gewartet.

Wie geht es weiter? Sabine Christiansen sagt zwar: „Ich habe keine Lust mehr”, will sich aber noch nicht endgültig festlegen. Umso mehr gefiel es ihr auf Mauritius: „Hier hat mich niemand belästigt. Es war wunderschön.” Am Freitag ging es zurück nach Berlin, nächste Sendung: Sonntag.

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