Die Parkplätze sollen verschwinden, statt drei Spuren pro Fahrtrichtung soll es in Zukunft nur noch zwei geben. | J. Torres

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Die balearische Hafenebehörde (APB), auf deren Gelände sich auch der Paseo Marítimo von Palma de Mallorca befindet, hat der Stadt vorgeschlagen, die Uferstraße von bisher sechs auf in Zukunft vier Spuren – zwei pro Fahrtrichtung – zu verkleinern. Im Gegenzug erwartet die Behörde von der Stadt Steuererleichterungen. Im Rathaus will man den Vorschlag nun prüfen, hegt man dort doch schon lange den Plan, aus der "Stadtautobahn" eine "würdige Promenade" zu machen.

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"Wir haben mit Vertretern der Hafenaufsicht gesprochen und sie haben uns mitgeteilt, dass sie die finanziellen Mittel für die Umgestaltung der Straße zur Verfügung stellen, wenn wir ihnen erleichterungen bei der Grundsteuer (IBI) gewähren", so der stellvertretende Bürgermeister und Dezernent für Bauwesen, Antoni Noguera. In anderen spanischen Städte habe es ähnliche Finanzierungsmodelle bereits gegeben.

Die Stadtoberen wollen den "Paseo" bereits seit ihrem Amtsantritt im Frühjahr 2015 neu gestalten. "Das könnte eine der schönsten Uferstraßen Europas sein, derzeit handelt es sich leider um eine Schnellstraße", so Noguera. Im Rahmen der Umgestaltung sollen unter anderem die zahlreichen Parkplätze rechts und links der Fahrbahnen verschwinden. (cze)