Parken an Mallorcas Traumstrand ab 15. Juni gebührenpflichtig

Abriss der Bauruinen am Strand unterdessen nahezu abgeschlossen

Ses Covetes |
Parken in Ses Covetes ist in den Sommermonaten ein kostenpflichtiges Abenteuer.

Parken in Ses Covetes ist in den Sommermonaten ein kostenpflichtiges Abenteuer.

Es Trenc mit seinem Karibik-Flair gilt als DER Traumstand auf Mallorca. Entsprechend viele Besucher wollen sich dort sonnen und in die Fluten stürzen. Das ist in den Sommermonaten, vor allem an Wochenenden, mit einem Verkehrschaos auf den Zufahrtswegen verbunden.

In Ses Covetes führt die Gemeinde Campos jetzt das ORA-System ein, das heißt: Es darf nur noch auf den blau ausgezeichneten Stellflächen geparkt werden, gebührenpflichtig, versteht sich.

Die ORA-Regelung soll zwischen dem 15. Juni und dem 15. September gelten. Ausgenommen von der Gebührenpflicht sind Anwohner von Ses Covetes, die ein Gratis-Ticket beantragen können. Blau markiert werden die Stellflächen in den Straßen Murters und Castell d'en Cato sowie auf den letzten 400 Metern der Zufahrtsstraße nach Ses Covetes. Daneben gibt es noch einen privaten Parkplatz, auf dem ebenfalls kassiert wird.

Die Gemeindeverwaltung betont, dass es nicht ums Abkassieren geht, sondern um eine Regulierung des Verkehrs. Aufgrund der wild parkenden Autos und der Staus hätten selbst Notfahrzeuge Schwierigkeiten, bis zum Strand vorzudringen. Neben den üblichen Kurzzeittickets wird es für die Strandbesucher auch ein Tagesticket für fünf Euro geben.

Der Abriss der Bauriunen an dem Strand ist unterdessen nahezu abgeschlossen. Von den ehemals 13 Gebäuden im Rohbau stand am Donnerstag nur noch eines, das ursprünglich als Restaurant vorgesehen war. Auch dieses letzte Haus wird bald endgültig verschwunden sein. (jog/as)

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Lopes Mendes / Vor über 3 Jahren

Traumstrand? Karibikflair? Diese Attribute treffen auf den Es Trenc wohl schon seit einigen Jahren nicht mehr zu. Das sind einfach nur journalistische Superlative ohne jeglichen realistischen Hintergrund und ohne groß nachzudenken dahin geschrieben. Plastik- und Papiermüll soweit das Auge reicht, niedergerissene Zäune, riesige Berge von vergammeltem Seegras.... Ich kann mich an Zeiten erinnern (vor 5-6 Jahren), da wurden wöchentlich die Absperrseile und Pfähle kontrolliert sowie im Sand liegende Plastikteile von engagierten jungen Menschen gesondert eingesammelt. Ein "Traumstrand" ist für mich in erster Linie ein sauberer und gepflegter Strand - und davon entfernt sich der Es Trenc leider von Jahr zu Jahr immer mehr. Aber egal - ist halt echt mallorquin.