Giovanni di Stefano fühlt sich politisch verfolgt

Saddam Husseins Anwalt nach Festnahme wieder auf freien Fuß

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Er wird als der "Anwalt des Teufels" bezeichnet, nun braucht er selbst einen Anwalt. Giovanni di Stefano verteidigte Dikatoren wie Saddam Hussein und Slobodan Milosevic sowie Mörder wie Charles Manson. In der Nacht zum Dienstag wurde der 55 Jahre alte Italiener in seinem Chalet in Palmas Luxussiedlung Son Vida festgenommen. Er nannte das Betrugsverfahren gegen ihn "politisch motiviert."

Di Stefano wird vorgeworfen, in England von 2004 bis 2009 als Anwalt gerbeitet zu haben, ohne zugelassen gewesen zu sein. Von seinen Klienten habe er hohe Summen kassiert, ohne tätig geworden zu sein. Di Stefano ließ verlauten, seine Festnahme sei eine "politische Montage", weil er wegen des Irakkrieges den britischen Ministerpäsidenten Toni Blair verklagt hatte.

Di Stefano machte bei seiner Festnahme gesundheitliche Probleme geltend und wurde ins Krankenhaus Son Espases gebracht. Anschließen setzte ihn das Gericht auf freien Fuß. Unterdessen prüft die spanische Justiz seine Auslieferung an England. Die britischen Behörden hatten den Anwahlt per Haftbefehl über Interpol zur Suche ausgeschrieben.

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